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Regierungskandidat im Interview«Eymann hat überhaupt kein Interesse am Klimaschutz gezeigt»

Die Basler SP ruft eine Klimawahl aus. Ihr Kandidat Kaspar Sutter steht dahinter, obwohl er eigentlich auf andere Themen setzt. Wie der «feministische Mann» damit umgeht, im Wahlkampf nur eine Nebenrolle zu spielen.

Für das Bild setzt Kaspar Sutter die Brille auf. Er befürchtet, sonst nicht wiedererkannt zu werden.
Für das Bild setzt Kaspar Sutter die Brille auf. Er befürchtet, sonst nicht wiedererkannt zu werden.
Foto: Nicole Pont

Herr Sutter, haben Sie Schelte bekommen von Ihrer Parteileitung?

Kaspar Sutter: Wofür?

Weil Sie gesagt haben, dass das Präsidialdepartement nur dann zum Klimadepartement aufgewertet werden soll, wenn Ihr Parteikollege Beat Jans und nicht LDP-Kandidatin Stephanie Eymann zur Präsidentin gewählt wird. Die frühere SP-Ständerätin Anita Fetz jedenfalls sprach auf Telebasel von einem Sololauf, die von Ihnen geäusserte Meinung widerspiegle nicht die Haltung des Parteivorstands.

Wir möchten das Amt für Umwelt und Energie ins Präsidialdepartement bringen mit dem klaren Fokus, den Klimaschutz zu stärken und voranzutreiben. Zusätzlich präsentieren wir mit Beat Jans auch eine Person, die dem Klimaschutz das entsprechende Gewicht verleihen möchte. Die Idee, das Amt zu transferieren, kann auch mit einer bürgerlichen Regierungspräsidentin Sinn machen. Aber dem Klimaschutz bringt es nichts, wenn das Thema der Person nicht wichtig ist.

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