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«Apropos» – der tägliche PodcastEvergrande: Was geschieht da in China?

Evergrande, der zweitgrösste Immobilienentwickler Chinas, ist in einer massiven Krise.
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1 Kommentar
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    Claire Deneuve

    Dass die chinesische Regierung Erstkäufern zur Selbstbenutzung bei noch im Bau befindlichen Wohneinheiten hilft, dass kann man sozialverträglich tolerieren. Aber all den wohlhabenderen Chinesen die spekulativ 2 oder gar viel mehr Wohnungen gekauft haben, die oft leerstehen, denen muss man definitiv nicht unter die Arme greifen, die haben sich einfach verspekuliert. Und das sind nicht wenige bei 70-90 Mio leerstehenden Wohneineinheiten teilweise zu horrenden Bewertungen und dies in einem Land wo zur Miete wohnen eher verpönt ist.

    Gerade im Immobilienbereich, dem am höchsten bewerteten Markt überhaupt, hätte für einmal bessere Regulierung, ja sogar eine "gesunde" Portion vorausdenkende Planwirtschaft nicht geschadet, zumal auch die demographische Entwicklung in China alles andere als optimal für einen Immoboom ist.

    Die KP ist dem süssen Gift der GDP Beiträge durch Investitionen erlegen und hat das in laisser-faire Manier und auf Schulden und Leverage basierend laufen lassen, selbst als man erkannte, dass viel zu viele dieser Investitionen realwirtschaftlich gar nicht rentabel sind und oft auch nie sein können. Mit der Zeit haben sich so immer mehr Fehlinvestitionen in China kumuliert, die Geschichte mit Evergrand und anderen involvierten Firmen dürfte wohl noch über einen längeren Zeitraum andauern und einige Schocks an den Finanzmärkten provozieren.