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KlimaschutzEU will CO₂-Grenzwerte für Autos weiter verschärfen


Die CO₂ Ausstosse sollen drastisch reduziert werden.

Eine Minderung von 55 Prozent sei laut EU-Kommission vorgesehen.
Dies könnte bedeuten, dass die Preise für Benzin und Diesel deutlich steigen werden.
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Treibstoff könnte teurer werden

SDA

27 Kommentare
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    Kurt Waber

    In der EU gibt es nicht DEN CO2 Grenzwert von heute 95 g/km, sondern den individuellen Grenzwert eines Neuwagens, der sich am Fahrzeuggewicht orientiert. Schwerere Autos dürfen mehr CO2 ausstoßen. Es wird mit fragwürdigen Durchschnittswerten der Flotte operiert. Zudem werden Modelle mit weniger als 50 g/km bis 2022 mehrfach angerechnet, etwa E-Autos.

    Mit dem sogenannten Flottendurchschnitt für die Berechnung des sogenannten SPEZIFISCHEN Zielwertes pro Importeur wendet die Schweiz dieselbe Mogelpackung an, wie die EU. Jene Partei, die strikte gegen die Übernahme von EU-Vorschriften eintritt, hat in diesem Fall kein Problem.

    Wenn es gelingt, den richtigen Mix an den Kunden zu bringen, insbesondere e-Autos, müssen die Hersteller an ihren Dreckschleudern überhaupt nichts ändern und müssen trotzdem keine Strafe bezahlen. Es findet eine gewollte Quersubventionierung der Dreckschleudern durch „saubere“ Autos statt. Daran wird auch eine Verschärfung des Grenzwertes nichts ändern, da das System wenig Anreize schafft, auf eine Dreckschleuder zu verzichten.