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Experte zur Bettler-Debatte«Es kann nicht sein, dass genervten Leuten Rassismus unterstellt wird»

Was ist eigentlich los bei uns, warum löst die Bettler-Debatte heiligen Zorn aus? Der renommierte Soziologe Ueli Mäder erklärt, was der Anblick von Elend mit uns macht – und sagt, warum er trotz Verständnis für unseren Frust das Betteln für ein Menschenrecht hält.

Sind es Familien, sind es Banden? Das ist eine Frage, die die ganze Stadt bewegt.
Sind es Familien, sind es Banden? Das ist eine Frage, die die ganze Stadt bewegt.
Foto: Martin Regenass

Ueli Mäder, warum sind die Bettler in unseren Köpfen derart präsent?

Wir fühlen uns emotional berührt, vielleicht sogar ein bisschen elend, die Not treibt uns um. Man will vielleicht helfen, weiss aber nicht wie – und in dieser Hilflosigkeit wehren wir Gefühle ab. Dann kommt uns ein Bettler eher aggressiv vor.

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