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Interview mit Schweiz-Tourismus-Chef«Es ist sicher nicht der richtige Zeitpunkt, um die Preise generell
zu erhöhen»

Für die Schweizer Skigebiete ist Martin Nydegger, Chef von Schweiz Tourismus, optimistisch – ausser für jene, die bisher von vielen ausländischen Gästen lebten. Da gebe es auch Betriebe, die nicht den Ansprüchen der Schweizer genügten.

«Für die Städte gibt es bedauerlicherweise keinen Grund für Optimismus»: Martin Nydegger.
«Für die Städte gibt es bedauerlicherweise keinen Grund für Optimismus»: Martin Nydegger.
Foto: Michele Limina

Herr Nydegger, ausgerechnet jetzt, wo wichtige Gästegruppen wegfallen, verteuern mehrere Skigebiete auf den Winter hin ihre Saisonabos. Andere wollen mit dynamischen Preismodellen höhere Durchschnittspreise erzielen. Müssten die Skigebiete nicht eher die Preise senken, statt sie zu erhöhen?

Es ist sicher nicht der richtige Zeitpunkt, um die Preise generell zu erhöhen. Aber wenn die Auflagen durch den Bund oder die Kantone so streng sind, dass ein Skigebiet die Bergbahnen nur zur Hälfte füllen darf oder die Vorgaben unglaublich viel kosten, dann kann es durchaus sein, dass man einen Teil der Kosten weitergeben muss.

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