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50er-Grenze für Veranstaltungen«Es ist eine Panikreaktion»

Das Kulturleben in der Schweiz steht seit dem 28. Oktober praktisch still. Aber hinter den Kulissen wird diskutiert, gefordert, gerechnet – damit es irgendwann wieder losgehen kann.

Das Theater St. Gallen macht weiter: So sah es am 31. Oktober aus in der Premiere von «The Black Ryder» im Provisorium «UM!BAU».
Das Theater St. Gallen macht weiter: So sah es am 31. Oktober aus in der Premiere von «The Black Ryder» im Provisorium «UM!BAU».
Foto: Keystone

Ein Schock, ein Debakel, eine Katastrophe: Der Entscheid des Bundesrates, Veranstaltungen für über fünfzig Personen bis auf weiteres zu verbieten, sorgte für einen kollektiven Aufschrei in der Kulturszene. Und für Kopfschütteln: Warum gilt die 50er-Grenze für grosse wie für kleine Säle gleichermassen? Und wie soll man weiterplanen können, wenn eine solche Massnahme unbefristet verordnet wird?

Inzwischen ist eine gute Woche vergangen seit dem Entscheid. Die Positionen haben sich geklärt, die Fragen sind auf dem Tisch, die Vorwürfe und Vorschläge auch. Grob gesagt lassen sich von Kulturseite her drei Haltungen ausmachen:

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