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Olympiaserie«Es fühlt sich so an, als würde man ersticken – für fünf Minuten»

Der Basler Lucas Tramèr holte bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio Gold im Leichtgewichts-Vierer. Der 30-Jährige erklärt, warum beim Siegerinterview in Brasilien nur Blödsinn rauskam und weshalb Rudern zu den härtesten Sportarten überhaupt zählt.

Rund 30 Stunden pro Woche trainierten Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr im Vorfeld der Olympischen Spiele in Rio.
Rund 30 Stunden pro Woche trainierten Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr im Vorfeld der Olympischen Spiele in Rio.
Foto: Keystone (Urs Flueeler)

Lucas Tramèr, sind Ruderer Masochisten?
Diese Frage höre ich oft. Gerade im Rudern kommt der Athlet an seine Grenzen, wohl mehr noch als in anderen Sportarten. Die Belastungsintensität ist etwa so hoch wie bei einem 400-Meter-Läufer, nur dass wir nicht nach 45 Sekunden im Ziel sind, sondern erst nach sechs Minuten. Das ist echt brutal. Aber nein, niemand hat den Schmerz gern, auch wir Ruderer nicht.

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