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Höhenfeuer statt Chienbäse«Es fehlt das Kreative, das Verrückte»

Ruedi Schafroth und Martin Klaus vom Liestaler Fasnachtskomitee haben bis zuletzt gehofft, doch noch eine Art Fasnacht durchführen zu können.

So ganz ohne geht es doch nicht: Ruedi Schafroth (links) und Martin Klaus vom Fasnachtskomitee Liestal vor der Fasnachtsdekoration im Restaurant Mooi.
So ganz ohne geht es doch nicht: Ruedi Schafroth (links) und Martin Klaus vom Fasnachtskomitee Liestal vor der Fasnachtsdekoration im Restaurant Mooi.
Foto: Dominik Plüss

«Es war kein Notfall wie letztes Jahr», sagt Ruedi Schafroth, seit 15 Jahren Präsident des Liestaler Fasnachtskomitees. Sein designierter Nachfolger, Martin Klaus, ergänzt: «Letztes Jahr war es tragisch, dieses Jahr leider absehbar.» Die Absage der Fasnacht. Zwar hätten sie die Leute «relativ gut» aufgenommen, doch fehle halt schon etwas. Zusammensitzen, gemeinsam trommeln und pfeifen. Alles weg. «Es fehlt ein grosses Stück in diesem Jahr», meint Schafroth.

Und noch etwas fehle, so Klaus: «Das Kreative, Verrückte. Die Fasnacht erfindet sich jedes Jahr von Neuem.» Schafroth etwa erinnert sich an die Wagenclique «Umweltschmützler». Zwei Tore trug ihre Wagenkonstruktion durch Liestal. Eines vorne, eines hinten. Am Ende des Strassenumzugs eingereiht, fuhren sie zum Stadttor, hielten an, schlossen es mit ihren passgenauen Toren ab und machten sich davon.

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