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Analyse zu Doku über RechtsextremeEine Gegendarstellung zu den Erzählungen von AfD und SVP

Ein Dokfilm über die rechte Szene in Deutschland lief am Montag auf Pro 7 zur besten Sendezeit – und erschüttert. Warum der Film auch die Schweiz betrifft.

Reporter Thilo Mischke zu Besuch bei einem Rechtsradikalen, der Umhängetaschen mit dem Aufdruck «HKNKRZ» (Hakenkreuz) verkauft.
Reporter Thilo Mischke zu Besuch bei einem Rechtsradikalen, der Umhängetaschen mit dem Aufdruck «HKNKRZ» (Hakenkreuz) verkauft.
Foto: Pro 7

Der Dokumentarfilm «Rechts. Deutsch. Radikal» hatte am Montag erschüttert, noch bevor er am Abend auf Pro 7 ausgestrahlt wurde. Die AfD-Fraktion im deutschen Bundestag entliess den früheren Sprecher Christian Lüth, nachdem dieser sich menschenverachtend geäussert hatte. Lüth, der mit versteckter Kamera gefilmt und aus rechtlichen Gründen nur als «hoher AfD-Funktionär» bezeichnet wird, hat in einem vertraulichen Gespräch unter anderem gesagt: «Je schlechter es Deutschland geht, desto besser für die AfD.» Je mehr Flüchtlinge nach Deutschland kämen, desto besser gehe es der AfD. «Wir können die [Migranten] nachher immer noch alle erschiessen. Das ist überhaupt kein Thema. Oder vergasen, oder wie du willst.»

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