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Vorbereitung beim FCBErst wird getestet, dann wird trainiert

Nach knapp zwei Wochen Pause nimmt der FC Basel am Mittwoch mit nahezu allen Spielern das Training wieder auf. Es wird aber noch zu Abgängen kommen.

Ab Mittwoch stehen die Basler Spieler wieder auf dem Rasen. Samuele Campo (4. von links) und Aldo Kalulu (rechts) werden den Club in den kommenden Tagen wahrscheinlich noch verlassen.
Ab Mittwoch stehen die Basler Spieler wieder auf dem Rasen. Samuele Campo (4. von links) und Aldo Kalulu (rechts) werden den Club in den kommenden Tagen wahrscheinlich noch verlassen.
Foto: Andy Mueller (Freshfocus)

13 Tage, knapp zwei Wochen. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass die Spieler des FC Basel im letzten halben Jahr stolze 35 Begegnungen bestritten haben. Die überschaubar kurze Winterpause war für die Mannschaft darum dringend nötig: In den letzten Partien war dem FCB die Erschöpfung oft anzusehen, Spieler wie Fabian Frei sprachen offen von der hohen Belastung seit der Corona-Pause.

Nach 13 Tagen, knapp zwei Wochen, nehmen die Basler am Mittwoch nun also das Training wieder auf, nachdem sie sich am Dienstag einem Corona-Abstrich unterziehen mussten. Eine notwendige Massnahme, da die meisten Spieler über die Feiertage zu ihren Familien durch Europa und um die Welt gereist sind.

Abgesehen vom Brasilianer Jorge, der sich nach einer Kreuzbandoperation vorerst weiter in seiner Heimat befindet, rechnen die Basler vor dem Auftakt in eine ungewohnte Vorbereitung mit allen Spielern. Wie alle anderen Teams der Super League verzichtet der FCB auf ein Trainingslager im Ausland. Statt nach Marbella aufzubrechen wie in den letzten Jahren, bleibt das Team dieses Mal in Basel.

Kalulu und Campo stehen vor dem Abgang

In Anbetracht der aktuellen Situation und der ständig wechselnden Voraussetzungen wäre eine Reise ein zu hohes Risiko. Und da der Spielbetrieb ohnehin am 23. Januar mit dem Spiel gegen den FC Zürich wieder beginnt, will der Club die nächsten Tage möglichst effektiv und konzentriert nutzen, um das nachzuholen, was er vor der Saison nicht hatte: eine geregelte Vorbereitung.

Darin enthalten sind drei Testspiele gegen Thun (9. Januar), Aarau (13. Januar) und Chiasso (16. Januar). Und es ist zudem mit kleineren Korrekturen am Kader zu rechnen. Der Vertrag mit Dimitri Oberlin wurde ja bereits per Ende Dezember 2020 aufgelöst. Der zuvor bereits ausgeliehene Torhüter Nils de Mol hat einen definitiven Vertrag bis 2022 beim FC Wil in der Challenge unterzeichnet. Und es wird zu weiteren Abgängen kommen.

Nachdem der Transfer von Aldo Kalulu zu Amiens im Oktober gescheitert ist, dürfte der 24-Jährige den FCB verlassen, sobald die Transferperiode am 18. Januar beginnt (bis zum 15. Februar). Das Gleiche gilt für Samuele Campo, dem Trainer Sforza in einem Gespräch einen Wechsel nahegelegt hat. Zudem sind Leihgeschäfte für Spieler wie Konstantinos Dimitirou oder Orges Bunjaku durchaus vorstellbar.

Ob es noch Zugänge gibt, wird sich zeigen. Zwar hat Bernhard Burgener zuletzt von «punktuellen Verstärkungen» gesprochen. Allerdings ist das FCB-Kader eigentlich breit genug besetzt, und Abgänge von Stammspielern zeichnen sich derzeit nicht ab. Aber das kann sich im Fussball bekanntlich ganz schnell ändern.

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