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Endress+Hauser zehrt von ReservenEr will kein Geld von Staat

Der Reinacher Unternehmer Klaus Endress will um jede Stelle kämpfen und Kurzarbeit vermeiden. Deshalb fliessen bei den Besitzerfamilien des Weltkonzerns die Dividenden im gewohnten Rahmen.

Klaus Endress (l.) und Matthias Altendorf vertrauen in der Corona-Krise primär auf die eigenen Stärken und Werte.
Klaus Endress (l.) und Matthias Altendorf vertrauen in der Corona-Krise primär auf die eigenen Stärken und Werte.
Foto: zvg

«Wir wollen Kurzarbeit möglichst vermeiden, um die öffentlichen Kassen nicht zu belasten», sagt Klaus Endress, Miteigentümer des Industriekonzerns Endress+Hauser (E+H) in Reinach. Der Konzern verfüge über ausreichend Liquidität, um die Löhne und Gehälter ein Jahr lang zu begleichen. Sollte es nötig werden, könne man in Krisenzeiten von dieser Substanz zehren. «Denn unser Ziel ist auch in dieser Krise, die Menschen an Bord zu halten», sagt Endress, der sich bei öffentlichen Auftritten nicht eine Krawatte, sondern eine Fliege um den Hals bindet.

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