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Ökologisch und regionalEr kreiert neue Käsesorten in Allschwil

Pierre Coulin hat einen Doktortitel in Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie und stellt im Allschwiler Milchhüsli seinen eigenen Käse her.

Pierre Coulin im Milchhüsli am Mittwoch, 10. Februar 2021 in Allschwil.
Pierre Coulin im Milchhüsli am Mittwoch, 10. Februar 2021 in Allschwil.
Foto: Dominik Plüss

Er tüftelt gerade an seinem Diavolo, dem Teufelskäse. Die pikante Variante für den Raclette-Spass. Pierre Coulin (45) ist der vielleicht aussergewöhnlichste Käser, den es überhaupt gibt. Das beginnt mit seinem ungewöhnlichen Lebensweg, der ihn über Berge und Kontinente ins Allschwiler Milchhüsli geführt hat. Dank Crowdfounding konnte er dieses 2018 übernehmen.

Coulin promovierte in Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie. Vor zwölf Jahren zog es ihn in die Surselva, wo er in Rueras einen Biobauernhof mit rund 150 Ziegen betrieb. Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Schon in der Surselva begann der Stadtbasler mit der Käserei. Ab Oktober 2012 jedoch lebte die Familie nicht mehr den Traum von Pierre Coulin, sondern jenen seiner Partnerin Rita. Vier Jahre leitete sie im westafrikanischen Gambia eine Forschungsstation für Humanernährung. Jetzt steht Pierre Coulin in seinem Käsekeller, wäscht und wendet seinen Diavolo.

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