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Pädokriminalität im NetzEr jagt die Kinderschänder im Darknet

Martin Schumacher ist Leiter der Abteilung Cybercrime bei der Kapo Zürich. Er gibt sich im Darknet als Pädophiler aus, um Kinderschänder aus der Anonymität zu locken.

«Wenn ich nicht mehr glaube, dass meine Arbeit einen Unterschied macht, muss ich aufhören»: Martin Schumacher, Leiter der Abteilung Cybercrime der Kapo Zürich.
«Wenn ich nicht mehr glaube, dass meine Arbeit einen Unterschied macht, muss ich aufhören»: Martin Schumacher, Leiter der Abteilung Cybercrime der Kapo Zürich.
Foto: Dominique Meienberg

«Cybercrime» steht an der Tür zu einem Büro der Kantonspolizei Zürich an der Kasernenstrasse. Dahinter bespricht sich Martin Schumacher vor einem Bildschirm gerade mit ein paar Mitarbeitern. Schumacher ist Dienstchef in der Abteilung Cybercrime, die in ihrer heutigen Form im Jahr 2013 gegründet wurde. Die Gruppe besteht aus erfahrenen Fahndern wie Schumacher, aber auch Informatikern ohne polizeilichen Hintergrund. Gemeinsam ermitteln sie gegen Betrüger, Drogendealer und immer wieder auch Pädophile, die sich im Darknet vernetzen, Kinderpornos tauschen und Übergriffe auf Minderjährige planen. So wie im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach, dem grössten aufgedeckten Kinderschänder-Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Gegen einer der rund 30’000 Tatverdächtigen wird derzeit vor einem Kölner Gericht verhandelt.

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