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Basler Forscher ausgezeichnetEr gibt Blinden das Augenlicht zurück

Mit dem Preisgeld in der Höhe von 250’000 Dollar will Botond Roska die Arbeit an neuen Therapien gegen Augenerkrankungen weiter beschleunigen.

«Ich fühle mich sehr geehrt»: Botond Roska.
«Ich fühle mich sehr geehrt»: Botond Roska.

Der Basler Neurowissenschaftler Botond Roska, Direktor am Institut für Molekulare und Klinische Ophthalmologie Basel (IOB) und Professor an der Universität Basel, erhält den Sanford and Susan Greenberg Visionary Prize für die Beendigung von Blindheit. Der Preis ist mit 250’000 US-Dollar dotiert.

Das Preisgeld «für einzigartig wertvolle Forschung mit den grössten Auswirkungen auf den Fortschritt bei der Wiederherstellung des menschlichen Augenlichts» sei für weitere Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet gedacht, teilt das IOB am Mittwoch mit.

Der Preis wird am 14. Dezember in Washington verliehen und ist Teil der internationalen Kampagne «End Blindness by 20/20»: Insgesamt werden zwei Millionen Dollar in Gold zur Verfügung gestellt.

«Ich fühle mich sehr geehrt, dass das Preiskomitee mich als Repräsentanten für den ihrer Meinung nach ‹grössten Durchbruch bei der Wiederherstellung des menschlichen Augenlichts› gewählt hat», lässt sich der 50-jährige Roska in der Mitteilung zitieren. Der Greenberg Prize werde dem IOB helfen, die Arbeit an neuen Therapien für verschiedene Augenerkrankungen «weiter zu beschleunigen».

An der Preisverleihung werden neben den Greenbergs auch der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg und der Musiker Art Garfunkel anwesend sein.

Das 2017 vom Basler Universitätsspital, der Universität Basel und Novartis gegründete IOB betätigt sich in der Grundlagenforschung für neue Therapien gegen Augenkrankheiten. Dazu gehören auch Krankheiten, die zur Erblindung führen können.

(SDA /jam)