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Nach Velohochbahn-Rückzieher«Neidgenossen stehen der Innovation im Weg»

Die Pilotstrecke im Raum Pratteln wird doch nicht gebaut. Die Filzvorwürfe wogen zu stark. Nun äussern sich die Betroffenen.

Nun kommt sie also doch nicht: Die Velohochbahn für das Schwing- und Älplerfest 2022 bei Pratteln. Die Unternehmen Urb-X und Häring & Co. AG geben die Module aber nicht auf und bauen woanders.
Nun kommt sie also doch nicht: Die Velohochbahn für das Schwing- und Älplerfest 2022 bei Pratteln. Die Unternehmen Urb-X und Häring & Co. AG geben die Module aber nicht auf und bauen woanders.
Foto: Nicole Pont

Das Baselbiet bekommt keine Velohochbahn für das Eidgenössische Schwinger- und Älplerfest 2022 (Esaf) in Pratteln. Dies gab die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) am Dienstag bekannt. Er bedauere diesen Schritt, könne aber die Kritik an der «personellen Konstellation» rund um das Projekt nachvollziehen, lässt sich Baudirektor und Grünen-Regierungsrat Isaac Reber in der Medienmitteilung zitieren. Seit Bekanntgabe des Pilotprojekts am  9. September hagelte es Kritik aus allen politischen Lagern, weil das Unternehmen Urb-X, das das Patent für die Module der beheizten Velohochbahn hat, zwei grünen Top-Politikern gehört: Fraktionschef Klaus Kirchmayr und Parteipräsident Bálint Csontos. Der Verdacht: Vetternwirtschaft.

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