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Datensammlung entblösst unsWas die Google-Suche über uns sagt

Was ist Brexit? Wie gehe ich fremd? Wenn wir nicht weiterwissen, vertrauen wir auf die Suchmaschine.

Liebe, Neid, Glück: Wir erhoffen uns von Google Antworten auch die ganz grossen Fragen.
Liebe, Neid, Glück: Wir erhoffen uns von Google Antworten auch die ganz grossen Fragen.
Foto: Getty Images/iStockphoto

Google ist genial. Man kann der Suchmaschine die dümmsten und intimsten Fragen stellen, ohne die geringste Gefahr, sich zu blamieren. Sie stellt keine peinlichen Gegenfragen, urteilt nicht, spuckt völlig unberührt und erst noch zackig Tausende von Ergebnissen aus. Der deutsche Journalist und Autor Oliver Stöwing hat während fünf Jahren ausgewertet, wonach wir im Internet suchen, und festgestellt: «Wenn es einen Ort gibt, an dem wir ganz wir selbst sind, dann ist es Google.»

Liebe, Schuld und Scham sind Dauerbrenner

Erstaunlicherweise suchen wir nicht nur nach konkreten Informationen, wir erwarten von Google vielmehr die ganz grossen Wahrheiten. Darum tippen wir im Suchfeld ungeniert ein: Wer bin ich? Warum sind andere glücklicher als ich? Schulde ich meinen Eltern etwas? Warum bin ich einsam? Wie Oliver Stöwing herausfand, sind Fragen rund um Liebe, Leid, Schuld oder Scham die absoluten Dauerbrenner.

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