Zum Hauptinhalt springen

Shaqiri heizt Kosovo-Frage erneut an

Granit Xhaka bekennt sich klar zur Schweiz. Xherdan Shaqiri entflammt an der EM in Frankreich hingegen die nächste Debatte um seine Person.

Heisse Debatte: Granit Xhaka (l.) bekennt sich zur Schweiz, Xherdan Shaqiri zögert.
Heisse Debatte: Granit Xhaka (l.) bekennt sich zur Schweiz, Xherdan Shaqiri zögert.
Keystone

Granit Xhaka hatte sich vor der EM klar geäussert, er werde auch in Zukunft nicht für Kosovo, sondern weiterhin für die Schweiz spielen. Dem «Blick» sagte sein Teamkollege Xherdan Shaqiri nach der 1:2-Niederlage im EM-Test gegen Belgien, man wisse nie, was das Leben noch bringe. Grundsätzlich habe er sich über die Aufnahme Kosovos gefreut, aber weder einen Anruf noch sonst etwas erhalten.

Gestern hat sich der Basler an der EM in Frankreich bei einer Medienrunde offenbar ähnlich schwammig geäussert. Wie die «Aargauer Zeitung» berichtet, hat sich Shaqiri erneut nicht klar dazu geäussert, ob er auch künftig weiterhin für die Schweiz spielen werde, was eine neue Diskussion um seine Person entflammt hat.

«Im Moment gibt es nichts zu sagen oder zu entscheiden. Aber ich stelle jetzt eine Gegenfrage: Was ist, wenn der Nationaltrainer von Kosovo anruft und sagt, ich könne Captain werden? Was würden Sie tun? Das ist doch eine schwierige Frage. Aber ich habe für die Schweiz immer alles gegeben. Und werde das auch künftig tun.» Hintergrund dieser Aussage ist, dass sich Shaqiri in der Captainfrage bei der Nationalmannschaft nach wie vor übergangen fühlt, weil Nationalcoach Vladimir Petkovic die Hierarchie mit Stephan Lichtsteiner, Valon Behrami und Granit Xhaka klar geregelt hat.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch