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Slowakei keine grosse Hürde für Deutschland

Trotz eines verschossenen Penaltys qualifizieren sich die Deutschen souverän für den Viertelfinal. Dort wartet Spanien oder Italien.

In Torlaune: Die Deutschen können trotz eines verschossenen Elfmeters drei Treffer gegen die Slowakei bejubeln. (26. Juni 2016)
In Torlaune: Die Deutschen können trotz eines verschossenen Elfmeters drei Treffer gegen die Slowakei bejubeln. (26. Juni 2016)
Michel Spingler, Keystone
Keine Chance: Der slowakische Torhüter kann Boatengs wuchtvolle Direktabnahme nicht parieren und muss den frühen Gegentreffer hinnehmen.
Keine Chance: Der slowakische Torhüter kann Boatengs wuchtvolle Direktabnahme nicht parieren und muss den frühen Gegentreffer hinnehmen.
Rolex Dela Pena, Keystone
Die deutsche Nationalmannschaft dehnt vor Spielbeginn nochmals die Beinmuskulatur.
Die deutsche Nationalmannschaft dehnt vor Spielbeginn nochmals die Beinmuskulatur.
Rolex Dela Pena, Keystone
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Jérôme Boateng brachte die drückend überlegenen Deutschen mit seinem Treffer in der 8. Minute früh auf den richtigen Kurs. Ende der ersten Halbzeit und nachdem Mesut Özil vom Penaltypunkt aus gescheitert war, erhöhte Mario Gomez auf 2:0. Nach einer Stunde krönte der für Mario Götze in die Startformation gerückte Draxler seine starke Leistung mit dem Tor zum 3:0. Im Viertelfinal trifft Deutschland auf den Sieger des Achtelfinal-Knüllers zwischen Italien und Spanien.

Sehenswert beim ungefährdeten Sieg über die Slowakei war nebst dem starken deutschen Kollektiv vor allem Boatengs Führungstreffer. Der nach einem Corner aufgerückte Verteidiger nahm den Ball nach einem zu kurz geratenen slowakischen Befreiungsschlag volley und hatte damit Erfolg. Beim von Milan Skriniar noch leicht abgefälschten Schuss war der slowakische Goalie Matus Kozacik machtlos.

Die totale Überlegenheit

Die Deutschen kontrollierten das Geschehen über die ganze Partie scheinbar mit Leichtigkeit. Als Gomez in der 43. Minute nach schöner Vorarbeit von Draxler auf 2:0 stellte, war der zweite deutsche Treffer längst überfällig. Unter anderem hatte Kozacik in der 13. Minute einen Foulpenalty von Mesut Özil abgewehrt.

Den Slowaken gelang es fast nie, sich aus der Umklammerung zu lösen. Meist eroberten die Deutschen den Ball mit ihrem forschen Pressing schon in der gegnerischen Hälfte zurück. Das einzige Mal, dass Manuel Neuer wirklich gefordert wurde, parierte er Ende der ersten Halbzeit einen Kopfball von Juraj Kucka. Ansonsten boten sich den Slowaken einzig Möglichkeiten bei Standardsituationen, wobei keiner der Freistösse gefährlich aufs Tor kam.

Einen deutschen Verlierer brachte der gelungene Auftritt des Weltmeisters doch hervor: Mario Götze. Gegen die Slowakei kam der bei den Bayern aufs Abstellgleis geratene Götze erstmals nicht Anfang zum Zug. Sein Ersatz Julian Draxler nutzte die Gelegenheit und schwang sich zum "Man of the Match" auf.

Deutschland - Slowakei 3:0 (2:0)

Stade Pierre-Mauroy, Lille. - 44'312 Zuschauer. - SR Marciniak (POL). Tore: 8. Boateng 1:0. 43. Gomez (Draxler) 2:0. 63. Draxler (Hummels) 3:0. Deutschland: Neuer; Kimmich, Boateng (72. Höwedes), Hummels, Hector; Kroos, Khedira (76. Schweinsteiger); Müller, Özil, Draxler (72. Podolski); Gomez. Slowakei: Kozacik; Pekarik, Skrtel, Durica, Gyömber (84. Salata); Skriniar; Kucka, Hrosovsky, Hamsik, Weiss (46. Gregus); Duris (64. Sestak). Bemerkungen: Slowakei ohne Svento (verletzt). 13. Kozacik hält Foulpenalty von Özil. Verwarnungen: 13. Skrtel (Foul). 46. Kimmich (Handspiel). 67. Hummels (Foul). 91. Kucka (Foul).

SDA/jul/fal

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