Zum Hauptinhalt springen

Frankreich will russische Hooligans ausweisen

Nach den schweren Randalen am Rande des EM-Spiels England gegen Russland in Marseille ziehen die französischen Sicherheitsbehörden die Konsequenzen.

Auf der Flucht:  Nach dem Spiel kommt es am alten Hafen von Marseille erneut zu Auseinandersetzungen. Die Polizei setzt Tränengas ein.
Auf der Flucht: Nach dem Spiel kommt es am alten Hafen von Marseille erneut zu Auseinandersetzungen. Die Polizei setzt Tränengas ein.
Keystone
Beängstigend: Aus Angst klettern einige Zuschauer über einen Zaun in den Innenraum des Stade Vélodrome.
Beängstigend: Aus Angst klettern einige Zuschauer über einen Zaun in den Innenraum des Stade Vélodrome.
Keystone
Die Ausschreitungen verbreiteten Angst.
Die Ausschreitungen verbreiteten Angst.
Keystone
1 / 7

Eine Gruppe russischer Fussballfans soll des Landes verwiesen werden, wie die französischen Behörden am Dienstag mitteilten. Polizeibeamte hätten am Morgen die Personalien von insgesamt 29 Russen in einem Hotel bei Marseille überprüft. Für einige der Fans sei bereits Abschiebehaft angeordnet worden.

Überprüft werde, ob die Russen auf einer Liste gefährlicher Hooligans stehen und folglich eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen, sagte François-Xavier Lauch von der Präfektur des Départements Alpes-Maritimes. Die Kontrollierten wollten laut Behördenangaben am Dienstagmorgen mit Autos nach Lille aufbrechen, wo Russland am Mittwoch die EM-Partie gegen die Slowakei bestreitet.

Vor allem russische, aber auch englische und französische Hooligans hatten sich am Wochenende anlässlich des Spiels Russland gegen England blutige Auseinandersetzungen geliefert. Dabei wurden 35 Menschen verletzt, fast ausnahmslos Briten, einer von ihnen lebensgefährlich.

AFP/pat

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch