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Male Supremacists«Einem Vergewaltiger wird im Forum von den anderen gratuliert»

Megan Kelly forscht an der Uni Basel zu Männern, die das Patriarchat idealisieren, Vergewaltigungsfantasien austauschen und Frauenmörder verehren. Ein Interview.

Die rechtsextremen «Proud Boys» sehen den Platz der Frauen daheim, wo sie den Haushalt führen und Kinder bekommen sollen.
Die rechtsextremen «Proud Boys» sehen den Platz der Frauen daheim, wo sie den Haushalt führen und Kinder bekommen sollen.
Foto: AFP

Megan Kelly, Sie beschäftigen sich beruflich mit Männern, die Frauen hassen. Was sind das für Typen?

Nicht alle Male Supremacists hassen Frauen. Den Gruppierungen ist jedoch gemein, dass sie sich von Frauen bedroht, um ihre Rechte gebracht und verletzt fühlen. Ausserdem teilen sie den Glauben, dass Frauen von Natur aus den Männern unterlegen sind. Die meisten von ihnen wünschen sich deshalb eine Gesellschaftsordnung, in der die Männer das Sagen haben. In einigen Gruppen entsteht aus diesem Gefühl aber tatsächlich Hass, der zur individuellen Gewalt oder sogar Massengewalt führen kann.

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