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Interview mit Virologin«Eine zweite Welle lässt sich vermeiden – zumindest bis im Winter»

Virologin Karin Moelling, ehemalige Instituts-Chefin der Uni Zürich, hält die derzeitigen Corona-Fälle nur für ein Aufflackern. Sie hat das Virus anfänglich verharmlost – schüttelt aber seit Jahren keine Hände mehr.

Die Virologin Karin Mölling (bis 2008 Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich und Gast am Max Planck Institut für Molekulare Biologie in Berlin) am 10.07.2020 in den Straßen neben der Freien Universität Berlin in Berlin-Dahlem, ihrem Wohnort.
Die Virologin Karin Mölling (bis 2008 Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich und Gast am Max Planck Institut für Molekulare Biologie in Berlin) am 10.07.2020 in den Straßen neben der Freien Universität Berlin in Berlin-Dahlem, ihrem Wohnort.

Berlin – statt Zürich: Karin Moelling lebt seit Ausbruch der Corona-Pandemie an ihrem Zweitwohnsitz in Deutschland, weil sie sich bisher nicht traute, in eine Flugzeug zu steigen. Die 77-jährige Virologin nimmt den Anruf der Journalisten aus der Schweiz per Skype entgegen. Kaum ist das Wort «Virus» gefallen, ist sie nicht mehr zu bremsen.

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