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Tagebuch von -minu zum FasnachtsmontagEine verlorene Fasnachtsseele in der Nacht

Eine einsame Katze streunt ums Spalentor, ein Bebbilisk überragt den menschenleeren Spalenberg. Am Nachmittag ist die Melancholie des Morgestraich verflogen – das Bier schäumt, die Korken knallen.

In den frühen Morgenstunden gehts los: -minu am Rümelinsplatz.
In den frühen Morgenstunden gehts los: -minu am Rümelinsplatz.
Foto: Mischa Hauswirth

3.00 – Kein Hotel Trois Rois mit gespenstischer Kerzenstimmung. Nein. Voll-Neon in der Birmannsgasse-Küche. Zwei Espressi im Stehen. Und weinerliche Melancholie. Dabei hat Blasius geschrieben:

S Härz isch gligglig, d Knei sinn waich

ÄNDLIG WIDER MORGESTRAICH.

Meine Oltner Freundin Heidi geht gleich an die Decke. Jedes Jahr nimmt sie als Heimweh-Bebbene den Zug nach Basel. Auch wenn die Knochen nicht mehr voll mitspielen wollen. Schon letztes Jahr wurde sie geprellt. Dieses Jahr hockt sie heulend daheim – und wettert:

S Härz isch nit gligglig, d Gnei sinn nit waich

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