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Feministische LiteraturEine Stadt feiert ihre vergessenen Heldinnen

«Die Anonymen» nennt die Künstlerin Hélène Becquelin ihre Zeichnung für das Buchcover von «100 femmes qui ont fait Lausanne».
Die Lausanner Stadträtin Florence Germond (SP) wuchs in den 1970er-Jahren auf und realisierte, dass es keine Bücher über exemplarische Frauen gab, an denen sie sich orientieren konnte.

Frau verteidigt Frauen

Alice Schnorf-Steiner schuf sich als Paläontologin ihren Platz in den von den Männern dominierten Naturwissenschaften.

«Die Gewerkschaften waren jahrzehntelang dagegen, dass Frauen in der Arbeitswelt Fuss fassten.»

Dominique Dirlewanger, Historiker
Autorin, Journalistin, Filmemacherin: Die 2015 verstorbene Lausanner Intellektuelle Anne Cuneo besass tausend Leben.
5 Kommentare
    Flurina Carballo

    Was soll denn (französische) Frauenliteratur sein? Bücher von Frauen, für Frauen, über Frauen? Und der ganze Rest: Männerliteratur?

    Zudem, was für ein naives Historiker-Zitat. Dass die Geschichte der Frauen geschrieben werden kann und geschrieben wird, hat die feministische Geschichtsschreibung schon längst hinlänglich bewiesen.