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Kontrollen werden hochgefahrenEine Grenzregion kämpft für Offenheit

Der Trinationale Eurodistrict Basel will verhindern, dass die Landesgrenzen in der Corona-Krise erneut geschlossen werden.

Der Austausch zwischen hüben und drüben soll weiterhin möglich sein wie hier beim Slow-up im Dreiland.
Der Austausch zwischen hüben und drüben soll weiterhin möglich sein wie hier beim Slow-up im Dreiland.
Foto: Florian Bärtschiger

«Wir waren wirklich unglücklich», sagt Mike Keller, Vizepräsident des Trinationalen Eurodistricts Basel (TEB) und Gemeindepräsident Binningens, «die Situation im Frühling hat uns vor Augen geführt, wie selbstverständlich offene Grenzen waren – ein Lehrplatz für alle.» Deshalb setze sich der TEB dafür ein, dass die Grenzen nicht wie im Frühling dichtgemacht würden. «Wir konnten unsere Anliegen in Bern, Berlin und Paris einbringen», so Keller weiter, «und haben gutes Feedback auf unsere Bemühungen für das Dreiland erhalten.»

Gutes Feedback meint Verständnis für die Bedürfnisse einer trinationalen Region. Für diese machte sich der TEB in seiner Medienmitteilung vom Dienstag stark. Er schreibt: «Der Trinationale Eurodistrict Basel appelliert an die nationalen Regierungen, im Sinne eines guten Zusammenlebens und im Interesse der Wirtschaft in unserer gemeinsamen Region und in ganz Europa dafür Sorge zu tragen, dass zukünftige Massnahmen zur Abwehr von Gefahren von möglichen Pandemien und Grossschadenereignissen noch besser grenzüberschreitend koordiniert werden. Nur so kann Schaden abgewendet werden.»

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