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Terror in WienEine Chronik des behördlichen Versagens

Der österreichische Nachrichtendienst bekam schon vor Monaten Hinweise auf die Gefährlichkeit des späteren Attentäters. Doch niemand nahm sie ernst.

Kerzen und Einschusslöcher in der Tür eines Imbisslokals. Der Besitzer starb, als er die Gäste schützen wollte.
Kerzen und Einschusslöcher in der Tür eines Imbisslokals. Der Besitzer starb, als er die Gäste schützen wollte.
Foto: Helmut Fohringer / Apa, Keystone 

Wiens bekannteste Ausgehmeile. So ist das «Bermudadreieck» weltbekannt. Jetzt sind die kleinen Gassen zwischen der grossen Synagoge und dem Donaukanal eine riesige Gedenkstätte. Überall dort, wo der 20-jährige K. F. am Montagabend Menschen erschoss oder schwer verletzte, stehen Hunderte Grablichter, liegen Blumen und Kränze. Menschen versammeln sich zur Andacht. Einige versuchen im leisen Gespräch jene neun Minuten zu rekonstruieren, in denen der Islamist zwei Frauen und zwei Männer tötete, bevor er selbst von der Spezialeinheit «Wega» erschossen wurde.

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