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Basler Regisseur in einem der härtesten Gefängnisse der Welt

Der Basler Regisseur Christoph Frick hat in Bolivien in einem von der Kokainmafia regierten Gefängnis recherchiert. Das Stück «Palmasola» in der Kaserne erzählt davon.

Im härtesten Knast der Welt: Die Theaterrecherche «Palmasola» führt in ein bolivianisches Gefängnis, wo das Leben der Insassen von der Mafia abhängt. Foto: David Campesino

Im härtesten Knast der Welt: Die Theaterrecherche «Palmasola» führt in ein bolivianisches Gefängnis, wo das Leben der Insassen von der Mafia abhängt. Foto: David Campesino

Stephan Reuter

Für Ihre neue Inszenierung haben Sie in Bolivien recherchiert. Das klingt abseitig. Was geht uns in Basel Bolivien an?
Es gibt einen gesellschaftlichen Aspekt und einen privaten Aspekt. Die Einladung nach Bolivien kam über Franz Josef Kunz, den Leiter des Goethe-Zentrums in Santa Cruz de la Sierra. Ich selbst hatte mit 17 die Schule abgebrochen, um nach Südamerika abzuhauen. Ich war eineinhalb Jahre dort, viel länger als geplant, schlug mich mit Jobs durch. Für mich war da noch ein Rest im Glas: Ich wollte immer zurück, aber nicht als Tourist.

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