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Kommentar zum grünen WahlerfolgEin Votum für Klima und Umwelt

Basel-Stadt setzt die landesweiten Erfolge der Grünen und der Grünliberalen fort.

David Wüest Rudin, Esther Keller, Katja Christ (von links) freuen sich: Ohne die Grünliberalen wird es im Grossen Rat und dessen Kommissionen keine Mehrheiten geben.
David Wüest Rudin, Esther Keller, Katja Christ (von links) freuen sich: Ohne die Grünliberalen wird es im Grossen Rat und dessen Kommissionen keine Mehrheiten geben.
Foto: Nicole Pont

Nicht linker, aber grüner: Das ist das Fazit, das sich nach den Parlamentswahlen im Kanton Basel-Stadt ziehen lässt. Die Sozialdemokraten haben die von ihnen angestrebte rot-grüne Mehrheit verfehlt. Die Grünen haben kräftig zugelegt, haben ihre Mandatsgewinne aber zulasten der SP realisiert. Wie schon in Bundesbern und in anderen Kantonen: Die Wählerinnen und Wähler vertrauen ihre Sorge um das Klima und um die Umwelt den grünen Kräften an.

Noch stärker als das Grüne Bündnis zugelegt haben die Grünliberalen. Ihre Gewinne gehen zulasten bürgerlicher Parteien, die für ihre mangelhaftes ökologisches Bewusstsein bestraft werden. In der Vergangenheit waren die Grünliberalen als Fraktionslose im Grossen Rat oft belächelt worden. Damit ist ab 2021 Schluss. Die Grünliberalen werden dafür sorgen, dass Klima und Umweltschutz in den kommenden vier Jahren die nötige Beachtung erhalten.

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