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Kommentar zur Swiss-Indoors-AbsageEin richtiger Entscheid, der endlose Diskussionen verhindert

Turnierdirektor Roger Brennwald führt sein Turnier nicht nur mit dem Herzen, sondern auch mit dem Kopf durch die stürmische Zeit.

Ein Jahr Pause für das Tennisspektakel in der St.-Jakobs-Halle.
Ein Jahr Pause für das Tennisspektakel in der St.-Jakobs-Halle.
Steffen Schmidt (Keystone)

Roger Federer ist verletzt, Rafael Nadal verspürt in Mallorca wenig Lust auf Tennis, Novak Djokovic wehrt sich gegen Impfungen, und der grosse Rest der Profis ist sauer, weil er sich von den grossen Drei nicht angemessen vertreten fühlt. Das Männer-Tennis befindet sich in Aufruhr. Ein Videocall unter 400 Spielern konnte vergangene Woche auch nicht für Klärung sorgen – insbesondere weil sich Federer, Nadal und Djokovic nicht beteiligt haben. Die ATP plant trotzdem munter ihre Turniere. Die Corona-Pause soll ausgerechnet in Amerika enden, wo ab 14. August in Washington, Cincinnati und New York gespielt werden soll, wo aber auch täglich noch immer Hunderte Menschen an Covid-19 sterben. Die Kasernierung der Spieler, völlig abgeschieden von der Realität: Das erscheint wenig sinnvoll. In einem Land, das momentan auch noch ganz andere Probleme hat.

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