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Interview mit Eren Derdiyok«Ein paar Jährchen gebe ich mir schon noch»

Der Basler ist in Usbekistan Meister geworden. Höchste Zeit, mit ihm zu reden – über seine Corona-Symptome, Kontakte mit Sion und über den SMS-Small-Talk mit seinem Jugendfreund Timm Klose.

Nach einem schwierigen Jahr ist Eren Derdiyok einmal mehr Meister.
Nach einem schwierigen Jahr ist Eren Derdiyok einmal mehr Meister.
Foto: Walter Bieri (Keystone)

Eren Derdiyok war noch nie ein Lautsprecher. Mit seinem Wechsel zu Pakhtakor Tashkent ins ferne Usbekistan im Winter wurde es noch stiller um den 32-jährigen Basler. Anfragen blockte er ab. «Lieber noch nicht», lautete seine Standardantwort, «in ein paar Wochen ist es besser.» Liefern statt labern, lautete seine Devise.

Diese Woche ist es dann endlich so weit. «Sorry, ich hatte ziemlich strenge Monate hinter mir», schreibt er in einer SMS, «aber heute Nachmittag könnten wir miteinander quatschen.» Tatsächlich legt er seine Zurückhaltung ab.

Eren Derdiyok, Sie waren am Montag bereits wieder im Training, obwohl sich Pakhtakor Tashkent tags zuvor den Meistertitel gesichert hatte. Gabs wegen Corona keine Party?

Es hätte auch ohne Corona kein Fest gegeben. Noch sind bis Meisterschaftsende zwei Partien zu spielen. Danach wird der Cup mit einem Blitzturnier im K.-o.-Modus entschieden. Vier Siege brauchen wir, um den Pokal zu holen. Das wäre perfekt, denn dann hätten wir das Double verteidigt.

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