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Faszination El CapitanEin Fels als Bühnenbild für Heldentaten

Der ikonische El Capitan im Yosemite-Nationalpark ist die ultimative Herausforderung für Kletterer. Aber es gibt noch andere Gründe, warum gerade Leistungen an diesem Berg für Furore sorgen.

Eine fast 1000 Meter hohe Wand in dieser Qualität gibt es kaum sonst irgendwo. El Capitan erhebt sich aus dem Yosemite-Nationalpark. Er ist für Kletterer eine der grössten Herausforderungen und für die Amerikaner das, was für die Schweizer das Matterhorn ist.
Eine fast 1000 Meter hohe Wand in dieser Qualität gibt es kaum sonst irgendwo. El Capitan erhebt sich aus dem Yosemite-Nationalpark. Er ist für Kletterer eine der grössten Herausforderungen und für die Amerikaner das, was für die Schweizer das Matterhorn ist.
Foto: Getty 

Schürfwunden am Rücken, offenes Fleisch an den Fingerbeeren und eine Kopfverletzung waren der Preis für diesen Gipfel. Emily Harrington zeigt das Loch über ihrem Auge, aus dem sich Blut über das Gesicht verteilt hat. Auf Instagram schreibt die 34-Jährige neben das Bild sinngemäss und gekürzt: «Ich hätte nie gedacht, dass ich El Capitan in einem Tag frei klettern kann. Ein übler Ausrutscher in der Golden-Desert-Passage brach beinahe meine Entschlossenheit, und die tiefe Schnittwunde auf meiner Stirn liess mich blutig und geschlagen zurück. In diesem Zustand fühlten sich die fünf letzten Abschnitte furchterregend an. Aber um 10.30 Uhr habe ich mich über die letzte Felskuppe gezogen. Fassungslos.»

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