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Fasnachtsunfall von LiesbergEin fehlender Knoten führte zum tödlichen Absturz

In der Baselbieter Gemeinde Liesberg kam es 2019 zu einem tragischen Todesfall während der Fasnacht. Wer trägt die Schuld daran? Nun hat das Gericht entschieden.

Der Unfall an der Fasnacht von Liesberg sorgte für viel Anteilnahme.
Der Unfall an der Fasnacht von Liesberg sorgte für viel Anteilnahme.
Foto: Steve Last

Ein tragischer Unfall in Liesberg hat 2019 die Baselbieter Fasnacht überschattet. Vier Freunde hingen an jenem 3. März als Superhelden verkleidet an einem Drehgestell über ihrem Fasnachtswagen und schwebten über dem ausgelassenen Treiben im Dorf. Sekunden später endete die Party jäh: Einer der Fasnächtler stürzte kopfvoran aus mehreren Metern Höhe auf den Asphalt. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er noch am Unfallort verstarb.

Die vier Fasnächtler hatten sich Klettergurte als Halterung besorgt, an denen die am Drehgestell aufgehängten Seile befestigt wurden. Die Seile von drei der vier Fasnächtler verfügten über fest verspleisste Schlaufen und Ösen. Beim vierten Seil, dem des Unfallopfers, fehlten solche. Die Fasnächtler mussten die Knoten selbst machen.

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