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Sportpsychologe zu Sport-Eltern«Ehemalige Spitzensportler kennen die Erfolgsfaktoren besser»

Daniel Birrer erklärt, weshalb es für ein talentiertes Kind Vor- und Nachteile haben kann, wenn ein Elternteil selber Spitzensport betrieben hat.

Bei der Familie Stricker klappt es: Vater Stephan, ehemaliger Tischtennis-Nationalspieler, hat mit seinem Sohn Dominic Stricker, heute ein erfolgreicher Tennisspieler, seit jeher viel Sport betrieben.
Bei der Familie Stricker klappt es: Vater Stephan, ehemaliger Tischtennis-Nationalspieler, hat mit seinem Sohn Dominic Stricker, heute ein erfolgreicher Tennisspieler, seit jeher viel Sport betrieben.
Foto: Raphael Moser

Herr Birrer, man sieht immer wieder Sportlerinnen und Sportler, die einem Elternteil nacheifern und in der gleichen Sparte erfolgreich sind. Dass Sprösslinge in anderen Sportarten Spitzenleistungen bringen als ihre Eltern, scheint hingegen eher selten zu sein. Warum?

Ich kenne keine Statistik, die diese Vermutung stützt. Aber es ist sicher so, dass es manchmal eine Art Familientradition ist, eine bestimmte Sportart zu betreiben. Alle sind dann OL-Läufer oder Skifahrer. Es gibt aber durchaus andere Beispiele: Oliver Zeidler stammt aus einer Ruderfamilie, versuchte sich aber vorerst als Schwimmer und brachte es bis zum deutschen Jugendmeister. Erst mit 20 begann er mit Rudern und wurde später Weltmeister im Skiff.

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