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Sport in der RegionEvelyne Tschopp auf Rang 7

Evelyne Tschopp auf Rang 7 +++ Abseitsfälle: Eine lange Reise, ein vergessener Name und ein Rücktritt +++ Niederlage für Joanne Züger +++ Nur Kars für EM selektioniert

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Evelyne Tschopp auf Rang 7

Evelyne Tschopp belegte am Masters der weltbesten Judokas in Qatar Rang 7. Tschopp startete stark ins Turnier und konnte die ersten beiden Runden für sich entscheiden. Dann verletzte sich die Baselbieterin aber am Brustkorb und war fortan eingeschränkt. Daher musste sie sich im Viertelfinal geschlagen geben und mit der Gewissheit zurückreisen, dass ohne diese Verletzung sicher mehr möglich gewesen wäre. Weitere medizinische Abklärungen werden nun in der Schweiz folgen.

Abseitsfälle: Eine lange Reise, ein vergessener Name und ein Rücktritt

Die Schweizer Handballer haben es – spontan und unverhofft – doch noch zur WM nach Ägypten geschafft. Dass sie dafür am Tag ihres ersten Spiels sechs Stunden im Flugzeug sassen, drei Stunden im Bus und das Gepäck erst kurz vor Anpfiff in der Halle ankam, geschenkt. Dafür hat das Handballfieber nun die Region erreicht: Der ehemalige RTV-Goalie Pascal Stauber liess es sich nicht nehmen, am Samstag ein kleines Solo-Public-Viewing auf seinem Sofa zu veranstalten – inklusive Perücke, Trikot und Schweiz-Brille. Spielmacher Andy Schmid hatte jedenfalls seine Freude, als er das Bild seines ehemaligen Mitspielers in der Nationalmannschaft nach der Niederlage gegen Norwegen auf Instagram entdeckte.

Es ist ja auch wirklich nicht einfach, sich als Trainer in einem neuen Club zurechtzufinden. So viele verschiedene Namen, so viele neue Gesichter – die sich derzeit auch alle noch hinter einer Maske verbergen. Und trotzdem soll man bei Pressekonferenzen ja abgeklärt wirken, souverän antworten. Etwa auf die Frage, wer denn nun im nächsten Spiel den verletzten Alessandro Schöpf ersetzen werde. Mit dieser an sich wenig spektakulären Situation sah sich Schalkes neuer Coach Christian Gross am Sonntag konfrontiert. Seine Antwort aber kam für die Fans der Gelsenkirchener dann doch überraschend. «Da haben wir verschiedene Möglichkeiten», sagte der frühere FCB-Trainer, «zum Beispiel ist Can, äh, Can Erdogan eine Option auf dieser Position.» Wie bitte? Erdogan? Natürlich nicht. Gross dürfte Can Bozdogan gemeint haben. Klingt ähnlich, hat aber keinen herrschaftsliebenden Namensvetter in der Türkei. In den sozialen Medien sorgte Gross mit seiner Aussage für Aufsehen. Kennt der Trainer seine eigenen Spieler nicht? Die beste Antwort darauf: Schalke hat derzeit wirklich grössere Probleme.

Mitten in der Saison ist Schluss. Frankfurts Captain David Abraham hängt die Fussballschuhe an den Nagel, mit dem Sieg gegen Schalke vom Sonntag endete die Karriere des 34-jährigen Argentiniers. Der Innenverteidiger will sich in Zukunft wieder um seine Familie kümmern statt um gegnerische Stürmer. Abrahams Entscheid fürs Familienleben verwundert niemanden – auch in Basel nicht, wo er mit dem FCB zwischen 2009 und 2012 drei Meistertitel und zwei Cupsiege feiern konnte. Schliesslich sei Abraham eben ein «unglaublicher Typ» mit einer «top, top, top Persönlichkeit», wie es Granit Xhaka in einem von der Eintracht produzierten Abschiedsvideo formuliert. Neben dem Arsenal-Profi kommen darin noch zahlreiche weitere ehemalige FCB-Weggefährten zu Wort. Valentin Stocker etwa, der erzählt: «Ich erinnere mich sehr gern zurück an die Zeit, als du hier warst. Du warst noch jung, hast kein Wort Deutsch gesprochen, warst in jedem Training wütend, wir hatten alle Angst vor dir. Ich glaube, du hast dich inzwischen ein bisschen beruhigt, hast Kinder bekommen und freust dich auf deine Familie.» Yann Sommer erklärt, dass er wegen Abraham Spanisch gelernt habe. Heiko Vogel meint, er sei stolz, dass er sein Trainer sein durfte. Und Benjamin Huggel gratuliert ihm zu einer fantastischen Karriere. Abraham selbst verabschiedete sich mit vielen warmen Worten von Frankfurt – und mit einer überraschenden Aktion. Nach seinem letzten Spiel als Profi tauschte er sein Trikot mit Schiedsrichter Manuel Gräfe. «Die Idee ist mir hier gekommen, und es ist mir eine Ehre, zumal Manuel Gräfe ein Schiedsrichter mit sehr grossem Renommee ist», sagte Abraham später. Obwohl es Trainer Adi Hütter in den vergangenen Monaten immer wieder versucht hat: Umstimmen liess sich Abraham nicht mehr. Er wird nun noch ab und zu in seiner Heimat für den Amateurverein Club Atlético Huracán de Chabás auflaufen. «Sein Kind heranwachsen zu sehen, ist durch nichts zu ersetzen», sagt Abraham. Recht hat er meint

Peer Pleks

Unihockey: Saisonende für Basel Regio

Swiss Unihockey hat entschieden, wegen Corona alle Meisterschaften ausser der NLA abzubrechen. Betroffen davon sind auch die Männer- und Frauenteams von Basel Regio, die zur NLB gehören. (fal)

Tennis: Niederlage für Joanne Züger

Joanne Züger läuft es zu Beginn des Tennisjahrs 2021 überhaupt nicht nach Wunsch. Drittes WTA-15.000-Turnier in Antalya, dritte Niederlage in der Startrunde. Die 20-jährige Baselbieterin (WTA-570) unterlag der fast gleich klassierten Japanerin Mei Yamaguchi (582) mit 3:6, 4:6. (twi)

Karate: Nur Kars für EM selektioniert

Nur Kars vom Budo Sport Center Liestal ist für die Karate-EM in Porec (Kroatien) selektioniert worden. Die Titelkämpfe finden vom 19. bis 23. Mai statt. (dw)

Schwingen: Ehre für Felix Rappo

Felix Rappo, bis vor Kurzem langjähriger Präsident des Schwingerverbands Basel-Stadt, ist vom Eidgenössischen Schwingerverband zum Ehrenmitglied ernannt worden. Der Büsseracher ist seit 1976 in verschiedenen Funktionen im städtischen Verband tätig. (dw)

Motorsport: Miklas Born auf Platz zwei

Dem Basler Automobil-Rennfahrer Miklas Born ist der Auftakt in die Rennsaison 2021 geglückt. Der 18-Jährige beendete zusammen mit Kari-Pekka Laaksonen, Gustavo Xavier und Jasmin Preisig das 24-Stunden-Rennen von Dubai auf Platz zwei seiner Kategorie. (dw)

Volleyball: Sm'Aesch zieht in Cup-Viertelfinal ein

Nach dem Sieg im Spitzenduell am vergangenen Freitag gegen Viteos NUC krönen die Volleyballerinnen von Sm'Aesch-Pfeffingen am Sonntag ein für sie perfektes Wochenende durch den Auswärtserfolg im Cup-Achtelfinal gegen das NLA-Spitzenteam Volley Düdingen. Die Birstalerinnen setzten sich gegen die Freiburgerinnen mit 3:1 nach Sätzen durch. Wegweisend war dabei wohl der erste Satz, der mit lediglich zwei Punkten Differenz an Sm'Aesch ging. Nach einem deutlicheren zweiten Satz baute das Team von Cheftrainer Andi Vollmer seine Führung aus, ehe die Gastgeberinnen im dritten Durchgang noch einmal herankamen. Schlussendlich fiel der finale vierte Satz dann aber doch klar zugunsten der Baselbieterinnen aus, die nun am kommenden Samstag gegen Cheseaux den ersten Rang in der Meisterschafts-Quali sichern können. (bsc)

TS Volley Düdingen - Sm'Aesch-Pfeffingen (24:26, 14:25, 25:21, 17:25).

Sporthalle Leimacker. – keine Zuschauer. – SR Enkerli/Droguett.

Aesch: Wilye, Schirmer, Oleksak, Schottroff, Matter, Saita (Libera), Chrtianska, Bogdanova, Bates, Saladin (Libera), Duello, Maeder.

Basketball: Starwings verlieren erneut

Auch die zweite Partie im neuen Jahr endete für die Starwings mit einer Niederlage. Die Birsfelder Basketballer verloren das Meisterschaftsspiel zu Hause gegen das drittplatzierte Fribourg klar mit 59:79. Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass das Team von Trainer Dragan Andrejevic chancenlos bleiben würde: Nach einem Viertel lagen die Westschweizer bereits mit 18 Punkten vorne.

Einfacher wird das Programm in der Nationalliga A für die Starwings nicht in den kommenden Tagen und Wochen. Am nächsten Wochenende muss man auswärts gegen Monthey antreten, und danach geht es erneut auswärts gegen das zweitplatzierte Massagno. (tmü)

Starwings - Fribourg 59:79 (21:45)

Starwings: Burns (10), Kostic (7), Krill (2), Sane (14), Vranic; Milon (2), Milenkovic (5), Pausa, Weibel, Haile (3), Davet (10).

Volleyball: Sm'Aesch gewinnt Spitzenspiel

Mit einem 3:0-Auswärtserfolg nach Sätzen beim Tabellenzweiten Viteos NUC halten die Volleyballerinnen von Sm'Aesch-Pfeffingen ihre direkten Konkurrentinnen aus Neuenburg weiter auf Abstand und bauen ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf neun Zähler aus. Rechnet man den Supercup vor Saisonbeginn mit ein, ist dies bereits der dritte Pflichtspielsieg der Birstalerinnen ohne Satzverlust gegen den Angstgegner in der laufenden Spielzeit. Bei noch drei ausstehenden Spielen bis zu den Playoffs wäre das Team von Trainer Andi Vollmer am kommenden Samstag mit einem Sieg im Heimspiel gegen Cheseaux nicht mehr vom ersten Platz der NLA-Qualifikation zu verdrängen.

Zuvor müssen die Baselbieterinnen jedoch noch einen weiteren Härtetest bestehen: Im Cup-Achtelfinal tritt Sm'Aesch am Sonntag auswärts gegen Düdingen an. In der Meisterschaft konnte Sm'Aesch das Direktduell gegen das derzeit drittplatzierte Düdingen nur knapp im Tie-Break für sich entscheiden. Die Partie kann ab 16.15 Uhr im Livestream auf dem Youtube-Kanal von Volley Düdingen verfolgt werden. (bsc)

Viteos NUC - Sm'Aesch-Pfeffingen 0:3 (16:25, 20:25, 21:25)

Halle des sports de la Riveraine. – keine Zuschauer. – SR Grellier/Droguett.

Aesch: Wilye, Schirmer (11), Oleksak (1), Schottroff (4), Matter (9), Saita (Libera), Chrtianska, Bogdanova (3), Bates (9), Saladin (Libera), Duello (16), Maeder (4).

Fussball: In der Region wird frühestens ab dem 1. April wieder gespielt

Der Fussballverband Nordwestschweiz wird den Spielbetrieb frühestens am 1. April wieder aufnehmen. Alle bereits angesetzten rund 170 Testspiele bis zum 28. Februar wurden abgesagt. Die Nachtragsspiele der 2. Liga regional und 3. Liga werden im April nachgeholt.

Handball: WM mit zwei Regionalen

Am Donnerstag beginnt für die Schweiz die Handball-WM in Ägypten. Erster Gegner für die nachgerückten Schweizer ist Österreich. Das Spiel wird um 18 Uhr live auf TV24 übertragen. Im Kader der Mannschaft von Trainer Michael Suter stehen mit Goalie Leo Grazioli und Flügelspieler Maximilian Gerbl (Bild) auch zwei Akteure aus der Region Basel. (dw)

Tennis: Fehlstart für Joanne Züger

Der aktuell stärksten regionalen Tennisspielerin ist der Einstieg ins Tennisjahr 2021 missglückt. Nach der Erstrundenniederlage bei einem WTA-15'000-Anlass in der letzten Woche verlor Joanne Züger in Antalya auch im zweiten Anlauf bereits in der Startrunde. Gegen die Russin Valeriya Olyanovskaya (WTA-818) unterlag die als die Nummer 7 gesetzte Baselbieterin (570) mit 1:6, 6:3, 3:6. (twi)

Basketball: Die Starwings unterliegen Boncourt

Das NLA-Team der Starwings hat die erste Meisterschaftspartie im neuen Jahr verloren: Gegen Boncourt unterlag das Team von Trainer Dragan Andrejevic mit 76:88. Zur Pause war die Partie in der Sporthalle in Birsfelden noch ausgeglichen, ehe die Gäste im dritten Viertel davonzogen. Einmal mehr war der US-Amerikaner Deondre Burns stärkster Werfer bei den Baselbietern, doch seine 21 Punkte brachten am Schluss nichts Zählbares. (tmü)

Starwings - Boncourt 76:88 (34:33)

Starwings: Burns (21), Kostic (15), Krill (13), Sane (8), Vranic (6); Milon (12), Milenkovic, Haile, Davet (1), Fasnacht.

Saisonende für den EHC Basel

Nachdem der Bundesrat am Mittwoch die geltenden Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis Ende Februar verlängert und verschärft hat, wird die MySport League mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Das bedeutet, dass die Saison des EHC Basel nach nur sieben ausgetragenen Spielen beendet ist.

Bereits im Dezember wurde für die Liga beschlossen, dass man spätestens ab dem 20. Februar wieder spielen müsse — mit drei Wochen Vorlauf für den Trainingsbetrieb. Diese Frist ist nach dem Entscheid des Bundesrate nun nicht mehr einzuhalten und die Liga hat sich für den Abbruch entscheiden müssen.

Der EHC reagierte mit einem kurzen Tweet auf die Entscheidung: «Und weg ist sie, die Saison 20/21». Es wird sich weisen, welche Auswirkungen das vorzeitige Ende für den Club haben wird.

Sm'Aesch startet mit Sieg in das neue Jahr

Die Volleyballerinnen von Sm'Aesch-Pfeffingen siegen im ersten Meisterschaftsspiel nach der Weihnachtspause gegen Volley Lugano erwartungsgemäss mit 3:0 nach Sätzen. Nach zwei souveränen Sätzen wechselte Cheftrainer Andi Vollmer ordentlich durch. Madlaina Matter, Monika Chrtianska, Katie Oleksak und Olga Bodganova kamen für Luisa Schirmer, Kelly Bates, Annalea Maeder und Tarah Wilye aufs Feld. Doch auch trotz der personellen Wechsel liessen sich die Baselbieterinnen nicht vom Kurs abbringen und brachten den Sieg souverän nach Hause. Nächstes Wochenende warten auf das Team von Cheftrainer Andi Vollmer zwei wahre Herkulesaufgaben: Sm'Aesch reist am Freitag zum Auswärtsduell gegen den direkten Verfolger Neuchâtel UC, ehe am Sonntag der Tabellendritte Volley Düdingen im Cup eliminiert werden soll. (bsc)

Sm'Aesch-Pfeffingen - Volley Lugano 3:0 (25:19, 25:12, 25:12)

Sporthalle Löhrenacker. – keine Zuschauer. – SR Auricht/Sikanjic.

Aesch: Wilye (4), Schirmer (6), Oleksak (2), Schottroff (7), Matter (3), Saita (Libera), Chrtianska (3), Bates (12), Saladin (Libera), Duello (14), Maeder (2).

Volleyball: Laura Tschopp ersetzt Esther Keller

Die NLA-Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen starten mit einer neuen Co-Präsidentin ins neue Jahr. Laura Tschopp (Bild) übernimmt die Aufgaben von Esther Keller und ergänzt Matthias Preiswerk im Co-Präsidium des Profibetriebs.

Ende November wurde Esther Keller in den Regierungsrat von Basel-Stadt gewählt. Die 36-jährige GLP-Politikerin übernimmt per Februar 2021 das Bau- und Verkehrsdepartement. Schon länger hat sich der Vorstand mit Bernhard Heusler und Marc Troxler deshalb um eine Nachfolge-Lösung bemüht. Und konnte mit Laura Tschopp eine tolle Persönlichkeit für das Amt begeistern.

«Esther hat in den letzten beiden Jahren enorm viel Zeit und Energie für Sm’Aesch investiert. Wir sind ihr extrem dankbar für ihr grosses Engagement und wünschen ihr für die neue Aufgabe nur das Beste», sagt Co-Präsident Preiswerk. Keller bleibt dem Verein als aktive Spielerin und neu auch als Mitglied des im Sommer gegründeten «Club2020» erhalten.

Tennis: Züger verliert

Der Start ins Tennisjahr 2021 ist Joanne Züger missglückt. Die Baselbieterin (WTA-570) scheiterte im türkischen Antalya in der Startrunde an der einheimischen Aysegul Mert (1278) 6:1, 5:7, 4:6. Gleichenorts unterlag der 17-jährige Jan Sebesta - der Allschwiler hat noch kein ATP-Ranking und kämpfte sich durch die Qualifikation - bei seinem ersten Auftritt in einem Future-Hauptfeld dem Italiener Davide Galoppini (ATP-654) 4:6, 4:6. (twi)

Abseitsfälle: Kein Interesse am FCB in Deutschland

Der Doppelpass, das ist die Gesprächsrunde rund um den deutschen Fussball. Talk wäre ein zu modernes Wort für die gesellige Runde auf Sport1 mit Weissbier und Phrasenschwein. Doch seit inzwischen 25 Jahren versammeln sich dort am Sonntagmorgen jeweils die ganz grossen Namen der Bundesliga. Vergangene Woche diskutierten Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler, Champions-League-Sieger Stefan Effenberg und Ex-Nationalspieler Sandro Wagner. Hauptthema: Krisenclub Schalke 04 und sein neuer Trainer Christian Gross, der bei seinem Comeback eine 0:3-Pleite gegen Hertha hinnehmen musste. Rund eine Stunde besprachen die Experten die Niederlage und analysierten den neuen Chef an der Seitenlinie. Ausführlich besprochen wurde dessen Zeit bei Tottenham – ganze zwölf Partien war Gross für die Londoner verantwortlich ­– und sein Wirken in Stuttgart – dort durfte der Zürcher immerhin zehn Monate trainieren. Das Wort «Basel» hingegen fiel in den 60 Minuten kein einziges Mal. Die zehn Jahre beim FCB mit vier Meistertiteln, vier Cup-Siegen und zwei Qualifikationen für die Champions League: sie sind den Experten schlicht keine Erwähnung wert. Für den FC Basel interessiert sich in Deutschland offenbar niemand. Dafür glänzten die Schalke-Fans auf Twitter mit netten Witzchen à la «Eigentlich haben wir ja auf einen GROSSen Namen gehofft» und durfte Gross im ZDF-Sportstudio die Frage beantworten: «Ihre Mutter war Turmspringerin. Man kann sich vorstellen, wie viel Mut das braucht. Wäre sie auch mutig genug gewesen, den Job auf Schalke anzunehmen?» Doch von so etwas lässt sich der 66-Jährige nicht aus der Ruhe bringen: «Ich habe eine ganz nette Mutter und sicher das eine oder andere Gen von ihr.»

Nicht nur Gross stehen schwierige Wochen bevor. Auch die regionalen Sportler müssen aktuell harte Zeiten durchmachen. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch. So verkauft der EHC Basel etwa "Solidaritätspucks", um zumindest ein wenig Einnahmen zu generieren. Oder hat der RTV Basel den "Solidaritätsbatzen" ins Leben gerufen - ein freiwilliger Beitrag für all jene, die die Partien der besten Basler Handballer im Livestream kostenlos verfolgen dürfen. Im 2021 appellieren nun auch die Starwings an ihre Anhänger. Die Basketballer aus Birsfelden haben auf ihrer Website wie der RTV ein Twint-Konto errichtet, über das man dem A-Ligisten ein paar Franken überweisen kann. Denn auch im Baselbiet ist der Support live vor Ort inzwischen nicht mehr möglich. Deshalb wird am kommenden Mittwoch beim ersten Heimspiel des Jahres gegen Boncourt ein Livestream angeboten. In der Hoffnung, dass gleichzeitig virtuelles Eintrittsgeld generiert werden kann.

Peer Pleks

Basketball: Starwings-Spiel verschoben

Die Starwings hätten am Samstag mit dem Derby gegen Boncourt in das Pflichtspieljahr 2021 starten sollen - nachdem die Partie bereits um eine Woche hat verschoben werden müssen. Der Grund: Einige Akteure des Baselbieter A-Ligisten sind nach einer Corona-Infektion noch so sehr geschwächt, dass an Leistungssport nicht zu denken war. Offenbar sind nach wie vor nicht alle «Wings»-Spieler genesen, sodass der Vergleich mit den Jurassiern weiter nach hinten geschoben werden muss. Voraussichtlicher Spieltermin ist Mittwoch, 13. Januar, 19.30 Uhr. Das Duell in der Sporthalle Birsfelden findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, kann aber hier im Livestream verfolgt werden. (dw)