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Tötungsdelikt in SubergNach dem Mord ging er auswärts essen

Vor drei Jahren tötete ein heute 27-Jähriger seine Eltern. Am Montag startete am Bieler Gericht der Prozess. Der Mann kann kaum über die Tat sprechen.

Gerichtsprozess zum Tötungsdelikt in Suberg. Der Beschuldigte bewegte sich kaum und sprach sehr leise.
Gerichtsprozess zum Tötungsdelikt in Suberg. Der Beschuldigte bewegte sich kaum und sprach sehr leise.
Illustration: Res Zinniker

Der Mann ist gross, um den Bauch etwas speckig. Er trägt ein blaues Hemd, ein Armband, die braunen Haare kurz. Eine schwarze Maske verdeckt die Hälfte seines Gesichtes – gut möglich, dass die Pandemie für ihn in diesem Moment ein Glücksfall ist. Zum Sprechen zieht er die Schutzmaske aus. Doch viel kommt da nicht. Seine leise Stimme passt so gar nicht zum massigen Körper. Geht es um die Tat, versagt sie beinahe ganz. Dafür tönt sein Atem umso lauter. Sein breiter Rücken zuckt zwischendurch, genau dann, wenn Gerichtspräsident Markus Gross Details wissen will zu den Ereignissen vor drei Jahren in seinem Elternhaus.

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