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Gastkommentar zum AtomausstiegDinosaurier haben in der Energiepolitik nichts zu suchen

Es ginge auch ohne, und die Schweiz hat den Ausstieg schon beschlossen: Kernkraftwerk Nogent-sur-Seine in Frankreich.
310 Kommentare
    Lukas Robers

    Immer und immer wieder kommt der Vorwurf, man sei eine Lobby-Organisation. Ich kenne die Situation vor allem vonseiten Kernenergie. Dort existiert keine Lobby. Wieso auch? Geld verdienen kann man ohnehin nicht mit den Kernkraftwerken und das Geld, was verdient wird, geht fast alles an die öffentliche Hand, der die Kraftwerke direkt oder indirekt gehören.

    In dem Text sind auch sonst einige Fehler:

    1) "Nur noch Autokratien Atomkraftwerke bauen" - Die USA, das Vereinte Königreich, Frankreich und Finnland bauen auch.

    2) "Den wirksamsten Klimaschutz stellen aber der Ausbau der Erneuerbaren und Investitionen in die Energieeffizienz dar." Das ist nach wie vor Spekulation. In Deutschland hat sich das nicht vewahrheitet. Den weltweit schnellsten Ausbau von CO2-armer Energie gab es in den 80er-Jahren mit der Kernenergie.

    3) Die Energiestrategie vernachlässigt die Effizienz nicht. Ansonsten könnte man gar nicht davon ausgehen, dass der Strombedarf trotz E-Mobilität und mehr Wärmepumpen sinkt. Wo die erwähnten "gewaltigen Potentiale" liegen sollen, frage ich mich auch.

    4) "die Erneuerbaren im Betrieb unschlagbar günstig" - aber nicht im Bau. Sonst müssten die Subventionen doch nicht verlängert werden, wie es der Bundesrat momentan plant.

    5) Momentan "revolutionieren" wir gar nichts. Sogar der Solarplan von NR Nordmann sieht Gaskraftwerke vor. Genausowenig wie Deutschland irgendetwas in den letzten 20 Jahren revolutioniert hat, wenn CO2-Ausstoss und Energiekosten betrachtet werden.