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Diktatorendämmerung

Kaum ein Land hat sich nicht schon an Muammar al-Ghadhafi gerieben, zuletzt die Schweiz in der Geiselaffäre. Und immer ist es so, dass der scheinbar erratisch taktierende «Oberst» seine Gegner narrt mit seinen inszenierten Auftritten und Empfängen im Beduinenzelt. Seit 41 Jahren herrscht der Mann, der den Kult um seine Person ins Groteske trieb und sich viele Titel verlieh: Unter anderem kennt man ihn als «König der afrikanischen Könige». An die Macht gelangte er mit einem Putsch und veredelte den Aufstieg mit einer «Revolution», deren sozialistischer und panarabischer Ideologie sich die Libyer mit Leib und Seele verschreiben mussten. Wer die Revolution kritisiert, dem droht die Todesstrafe. Lebenslängliche Haft steht auf die Publikation von Informationen, die den Ruf des Landes und des Revolutionsführers besudeln. Die Geschäfte des mit Erdöl gesegneten Staates verwaltet Ghadhafi über seine Stiftungen und Investitionsfirmen. Und er verbittet sich alle Fragen dazu, wie er das tut. (om)
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