Ein Rundgang durch die neue Facebook-App

Mit Paper möchte sich das soziale Netzwerk interessanter machen. Ob das gelingt? Ein erster Eindruck.

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Facebook hat eine alternative Version seiner Smartphone-App herausgebracht. Auf dem iPhone kommen Nutzer des sozialen Netzwerks damit in den Genuss eines neuen Designs. Und sofort fällt auf: Paper ist elegant. Sehr elegant. Alles lässt sich mit einfachen Wischgesten steuern und sieht dazu auch noch sehr gut aus.

Aber am Inhalt ändert Paper natürlich nichts. Langweilige Posts bleiben langweilig. Sie sehen in der neuen App einfach deutlich besser aus. Damit man sich aber nicht nur mit den Statusmeldungen der eigenen Facebook-Freunde begnügen muss, kombiniert das soziale Netzwerk die neue Darstellung mit zusätzlichem Inhalt. Zur Auswahl stehen zahlreiche Rubriken von Headlines über Technologie bis zu Familienthemen.

Schöne Hülle

Wenn also die eigenen Freunde langweilen, versucht Facebook seine Nutzer mit zusätzlichen Inhalten an Bord zu halten. Ob diese neuen Inhalte und die schöne Verpackung reichen, um die Vormachtstellung des sozialen Netzwerks gegen aufstrebende und spezialisiertere Konkurrenten wie Pinterest, Snapchat oder Whatsapp zu verteidigen?

Facebook tut auf jeden Fall gut daran, diesen Neulingen etwas entgegenzuhalten, wenn es nicht zu einem globalen, aber auch langweiligen Anschlagbrett und Adressverzeichnis verkommen will.

Kein Offline-Lesen

Ein Nachteil von Paper fällt schon beim ersten Ausprobieren auf: die fehlende Offline-Funktion. Anders als spezialisierte Lese-Apps wie Pocket oder Instapaper kann man die App von Facebook nur mit einer Internetverbindung nutzen.

Gerade die Vielleser unter den Pendlern dürften diese Funktion vermissen. Immerhin lassen sich Artikel einfach von Paper an Pocket senden.

Mit dem Trick zur App

Aktuell ist die App nur im amerikanischen App Store und nur für iPhones erhältlich. Wer aber in seinem App Store das Land auf USA wechselt, kann Paper schon heute ausprobieren. Vorausgesetzt, man hat kein Guthaben im Schweizer App Store.

Eine ausführliche Anleitung dazu gibt es zum Beispiel im Blog von Stefan Steiner.

zei

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