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Weg mit der lästigen Brille

Toshiba zeigt neuartige 3-D-TVs, die noch dieses Jahr in den Handel kommen sollen. Doch ist eher unwahrscheinlich, dass sich Konsumenten sofort darauf stürzen.

Grosses Medieninstresse: Präsentation der neue 3-D-Fernseher im japanischen Chiba.
Grosses Medieninstresse: Präsentation der neue 3-D-Fernseher im japanischen Chiba.
Reuters

Einen 3-D-Fernseher, bei dem der Zuschauer keine 3-D-Brille mehr braucht, hat Toshiba jetzt in Japan vorgestellt. Der Elektronikkonzern geht damit auf eine der meistgenannten Klagen bei dieser Zukunftstechnik ein, denn wer will schon beim Fernsehen immer eine Brille tragen, die er sonst nie braucht.

Die Geräte sollen in Japan Ende Dezember in den Handel kommen. Ob die Konsumenten sich sofort darauf stürzen werden, bleibt abzuwarten, denn ein paar kleine Haken gibt es noch.

Grosse Bildschirme lässt die Technik noch nicht zu

Laut Toshiba sind die 3-D-Fernseher für den «persönlichen Bedarf» gedacht. Mehrere Personen werden bei Bildschirmgrössen von zwölf und 20 Zoll auch kaum Spass daran haben. Denn der Betrachter muss relativ nahe an den Bildschirm herangehen, um den 3-D-Effekt zu sehen. 90 Zentimeter beträgt die optimale Distanz beim 20-Zoll-Gerät, 65 Zentimeter sind es beim Zwölf-Zoll-Fernseher. Grössere Bildschirme lässt die verwendete Technik derzeit noch nicht zu.

Etwas abschrecken dürfte auch der deutlich höhere Preis als für «normale» 3-D-Fernseher. Das kleinere Gerät kostet rund 120'000 Yen (etwa 1045 Euro), das grössere das Doppelte. Wann die Fernseher ausserhalb Japans angeboten werden sollen, war noch nicht klar.

Toshiba zeigte zudem noch einen Notebook-Prototypen mit einem Zwölf-Zoll-Bildschirm, der ebenfalls 3D-Bilder ohne spezielle Brille zeigt.

dapd/rek

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