Zum Hauptinhalt springen

Mann stirbt nach drei Tagen pausenlosem Computerspielen

In einem Monat hatte ein Chinese umgerechnet mehr als 1400 Franken für Internetspiele ausgegeben. Nach 72 Stunden ohne Pause fiel er ins Koma – und wachte nicht mehr auf.

In China nutzen mehr als 450 Millionen Menschen das Internet, mehr als in jedem anderen Land der Welt: Internetcafé in Peking.
In China nutzen mehr als 450 Millionen Menschen das Internet, mehr als in jedem anderen Land der Welt: Internetcafé in Peking.

Drei Tage lang spielte ein Chinese fast ohne Unterbrechung Computer, dann fiel er ins Koma und wachte nicht mehr auf. Der etwa 30 Jahre alte Mann sei nach dem Spiele-Marathon in einem Internetcafé nahe Peking gestorben, meldete die Tageszeitung «Beijing Times» am Dienstag.

Er hatte seinen Platz am Computer demnach drei Tage und Nächte am Stück kaum verlassen, nicht geschlafen und so gut wie nichts gegessen. In einem Monat hatte er umgerechnet mehr als 1400 Franken für Internetspiele ausgegeben.

33 Millionen Chinesen süchtig nach Games

In China nutzen mehr als 450 Millionen Menschen das Internet, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Nach Angaben von Forschern sind 33 Millionen junge Chinesen süchtig nach Internetspielen.

Die chinesische Regierung hatte in der Vergangenheit zahlreiche Massnahmen ergriffen, um den boomenden Markt für Online-Spiele zu regulieren und die Nutzung durch Jugendliche zu reduzieren.

AFP/rek

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch