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Gamen made in China

Chinas grösster Computerhersteller Lenovo will eine eigene Konsole für Videospiele auf den Markt bringen.

Lenovo will auf dem Spielmarkt hoch hinaus: Die neue Spielkonsole aus China kann laut Unternehmensangaben mit hochauflösenden Fernsehgeräten verbunden werden und verfügt auch über einen Internetzugang.
Lenovo will auf dem Spielmarkt hoch hinaus: Die neue Spielkonsole aus China kann laut Unternehmensangaben mit hochauflösenden Fernsehgeräten verbunden werden und verfügt auch über einen Internetzugang.
Keystone

Lenovo habe einen Prototypen mit dem Namen eBox entwickelt, teilte Lenovo am Montag mit. Die Konsole solle Ende des Jahres auf den Markt kommen, um mit der Wii von Nintendo, der XBox 360 von Microsoft und der PlayStation 3 von Sony zu konkurrieren. Die eBox soll mit Gesten anstatt mit einer Fernsteuerung bedient werden.

Mit Internetzugang

Die neue Spielkonsole aus China kann laut Lenovo mit hochauflösenden Fernsehgeräten verbunden werden und verfügt auch über einen Internetzugang. Eine Konsole, die über Bewegungssensoren funktioniert, hat bislang nur der US-Softwareriese Microsoft angekündigt. Das System Kinect für die XBox 360 soll ab Herbst verkauft werden. Die eBox solle «die Unterhaltungswünsche von 120 Millionen städtischen Haushalten in China» erfüllen, erklärte Lenovo. Danach solle die Konsole schrittweise auch in der Asien-Pazifik-Region und anschliessend weltweit auf den Markt kommen.

Lenovo hatte im Jahr 2005 das Computergeschäft von IBM gekauft und stellt unter anderem erfolgreiche Notebooks für den geschäftlichen Gebrauch vor. Zuletzt baute der Konzern seine Produktpalette deutlich aus. So brachte Lenovo Anfang des Jahres sein erstes Mobiltelefon auf den Markt. Zudem stellte das Unternehmen einen Hybridcomputer vor, bei dem sich der Bildschirm abnehmen lässt. Auf diese Weise wird aus einem Laptop ein sogenannter Tablet-PC, der über den Bildschirm direkt zu bedienen ist. Lenovo ist mittlerweile der viertgrösste Computerhersteller der Welt.

AFP/rek

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