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ETH entwickelt Games für die Xbox

Games für Spielkonsolen entstehen vor allem in grossen Studios in den USA oder Grossbritannien. Oder neu in Zürich.

Informatik-Studenten an der ETH entwickelten im Rahmen der Informatikausbildung Games für eine Spielkonsole. Diese Möglichkeit war bisher grossen Studios vorbehalten, die von Konsolenherstellern gegen Be- zahlung die Lizenz zum Programmieren erhielten.

Konsolen öffnen sich

Mit der Xbox 360, einer der drei aktuellen Spielkonsolen, hat sich dies geändert. Gegen einen geringen Mitglieder¬beitrag können alle Interessierten Entwicklersoftware beziehen und Spiele entwickeln. Auch Nintendos Wii-Konsole will sich mit einem ähnlichen Konzept öffnen. Die Spiele können dann teilweise in den Online-Shops der Konsolen heruntergeladen werden. «Wir haben lange darauf gewartet. Der Reiz war gross, auf einer Konsole zu programmieren. Denn die Welt war uns bisher fremd», sagt Thomas Oskam. Der 26-Jährige ist Doktorand für Computergrafik an der ETH Zürich. Spannend sei, in einer Gruppe die Spielidee zu entwickeln, das Projekt zu planen und die Idee umzusetzen. «Natürlich gibt es Rückschläge beim Programmieren, aber das gehört dazu.»

An der ETH wird seit 2007 mit Konsolengames experimentiert. Fünf Dreiergruppen haben je ein Spiel geschaffen. Die Palette ist breit: Rätselspiele, ein Weltraum-Ballergame oder ein Strategiespiel. Ob die Games für die Öffentlichkeit erhältlich sein werden, ist offen: «Einige Spiele hätten das Potenzial dazu», sagt Oskam.

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