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Die dritte Fernseh-Dimension ohne Brille

Nach Toshiba arbeitet jetzt auch Sony an einem 3-D-Fernseher ohne Spezialbrille. Die Bildqualität lässt allerdings noch zu wünschen übrig.

Ein Model präsentiert den 3-D-Fernseher Bravia von Sony: Bei diesem Gerät braucht es noch eine Spezialbrille, doch es soll in der Zukunft ohne gehen.
Ein Model präsentiert den 3-D-Fernseher Bravia von Sony: Bei diesem Gerät braucht es noch eine Spezialbrille, doch es soll in der Zukunft ohne gehen.
Keystone

Der japanische Elektronikkonzern Sony arbeitet wie der Konkurrent Toshiba an 3-D-Fernsehern, bei denen man keine Spezialbrille zur räumlichen Darstellung braucht. Grösste Hindernisse sind die hohen Entwicklungskosten und technische Schwierigkeiten bei der Darstellung von 3-D-Bildern. Wann solche Fernseher in den Handel kommen könnten, wollte Sony nicht sagen. Auch Toshiba, das die Entwicklung von TV-Geräten ohne Brille zuerst angekündigt hatte, wollte sich zur Marktreife vorerst nicht äussern.

Bildqualität noch nicht optimal

Die meisten derzeit im Handel erhältlichen 3-D-Fernseher benötigen noch eine Spezialbrille. Es gibt zwar auch TV-Geräte, bei denen das nicht nötig ist. Bei ihnen muss der Betrachter aber zumeist eine bestimmte Position einnehmen, um das räumliche Bild sehen zu können. Auch die Bildqualität ist noch deutlich schlechter als bei den 3-D-Fernsehern, bei denen man eine 3-D-Brille braucht.

Fernsehen ohne Brille sei einfach bequemer, erklärt Sony-Vizepräsident Yoshihisa Ishida zur Begründung für die Entwicklung der neuen Fernseher. Bevor sie auf den Markt kommen könnten, müsse aber auch der Preis stimmen. In Japan will Sony im kommenden Monat zwei Filme und zwei Musikvideos in 3-D auf den Markt bringen.

dapd/cra

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