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Whatsapp zeigt, wer sich den Status angeschaut hat

Der beliebte Messenger Whatsapp wird mit der Status-Funktion ein Stück mehr zum sozialen Netzwerk. Die Privatsphäre wurde dabei jedoch ausser Acht gelassen.

Whatsapp erweitert Angebot: Die neu eingeführten Status-Updates verschwinden nach 24 Stunden automatisch. (Symbolbild)
Whatsapp erweitert Angebot: Die neu eingeführten Status-Updates verschwinden nach 24 Stunden automatisch. (Symbolbild)
Martin Gerten, Keystone
Geplant war zudem eine Ortung von Freunden im Gruppenchat, wobei der Standort in Echtzeit übermittelt wird. (30. Janur 2017)
Geplant war zudem eine Ortung von Freunden im Gruppenchat, wobei der Standort in Echtzeit übermittelt wird. (30. Janur 2017)
Twitter/Wabetainfo
Status-Updates haben zum Urkonzept von Whatsapp gehört: Der Mitbegründer von Whatsapp, Jan Koum, in München. (Archivbild)
Status-Updates haben zum Urkonzept von Whatsapp gehört: Der Mitbegründer von Whatsapp, Jan Koum, in München. (Archivbild)
Marc Müller, Keystone
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Whatsapp-Nutzer bekommen ab heute neu die Möglichkeit, sogenannte «Status-Updates» mit Fotos und Videos zu dem, was sie gerade machen, für ihre Kontakte zu veröffentlichen.

Die Einträge verschwinden nach 24 Stunden automatisch, wie der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst ankündigte. Die App bekommt dafür einen neuen «Status»-Knopf, unter dem die Updates zu finden sind.

Doch wer Bedenken betreffend der Privatsphäre hat, der sollte zuerst eine bestimmte Funktion deaktivieren, wie die «Huffington Post» schreibt. Denn der Benutzer kann überprüfen, welche Kontakte zu welcher Zeit den Status gesehen haben. Jene, die darum Bedenken wegen ihrer Privatsphäre haben, können die Funktion über die Lesebestätigung bei den Datenschutzeinstellungen deaktivieren.

Heute konkurriert die Funktion eher mit neueren Konkurrenten wie Snapchat: Die eingebaute Whatsapp-Kamerafunktion erlaubt es, Bilder mit Emojis, Texten oder Zeichnungen zu ergänzen.

Facebook hatte Whatsapp mit inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer vor gut zwei Jahren für fast 22 Milliarden Dollar gekauft. Bisher lief es so, dass Whatsapp sich auf das schnörkellose Kurzmitteilungen als SMS-Ersatz konzentrierte, während die Multimedia-Funktionen dem Facebook-Messenger vorbehalten waren.

SDA/sep

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