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Steve Jobs muss sich warm anziehen

Die US-Handelskommission FTC will prüfen, ob die vom Computerunternehmen Apple bei seiner Handy-Software angewandte Praxis Wettbewerber benachteiligt.

Apple-Chef Steve Jobs: Er will, dass nur noch reine Werbeunternehmen gezielte Reklame in Apps integrieren dürfen.
Apple-Chef Steve Jobs: Er will, dass nur noch reine Werbeunternehmen gezielte Reklame in Apps integrieren dürfen.

Das berichtete die amerikanische Wirtschaftszeitung «Wall Street Journal» am Freitag. Sie berief sich dabei auf gut informierte Kreise. Die FTC habe seit Wochen mit dem Justizministerium geprüft, ob Beschwerden von Firmen nachgegangen werden solle, die ihre Anwendungen durch die Betriebssysteme von iPad und iPhone ausgeschlossen sehen.

Apple bleibt stumm

Apple will noch in diesem Monat sein neues mobiles Betriebssystem iOS4 herausbringen. Auch ein neues iPhone soll noch in diesem Monat kommen. Apple-Sprecher Steve Dowling wollte sich zu dem Bericht nicht äussern.

Der Internetriese Google hat die neuen Werbevorschriften des Computerbauers Apple für dessen Handy iPhone mitte letzter Woche scharf kritisiert. Die Regeln seien «nicht im Interesse der Entwickler und der Nutzer», schrieb der Gründer des von Google aufgekauften Handywerbespezialisten AdMob, Omar Hamoui, am Mittwoch im Unternehmensblog.

Google und Microsoft ausgeschlossen

Apple schreibt seit neuestem vor, dass nur noch reine Werbeunternehmen gezielte Reklame etwa in die sogenannten Apps integrieren dürfen, die Miniprogramme für das iPhone, den Musikspieler iPod touch und den neuen Tablet-PC iPad. Das schliesst unter anderem Google und Microsoft aus, die neben Werbung auch andere Dienste anbieten. Google finanziert die allermeisten seiner Angebote über die Werbung.

dapd/afp/rek

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