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Facebook gibt Datenschutz-Crashkurse

Das soziale Netzwerk will seine Mitglieder künftig besser über den Umgang mit persönlichen Daten informieren. Wer sich neu anmeldet, wird umfassend über die Einstellungsmöglichkeiten informiert.

Verwaltet die Konten all seiner Nutzer ausserhalb der USA und Kanadas von seiner Europazentrale in Dublin aus: Netzwerk Facebook.
Verwaltet die Konten all seiner Nutzer ausserhalb der USA und Kanadas von seiner Europazentrale in Dublin aus: Netzwerk Facebook.
Reuters

Jedes neue Mitglied erhalte bei Anmeldung in dem sozialen Online-Netzwerk fortan eine Art Crashkurs in Sachen Datenschutz, hiess es am Montagabend bei Facebook. Dabei würden die Einstellmöglichkeiten zum Schutz persönlicher Daten erläutert, darunter auch die Standardeinstellungen. Zudem würden Nutzer darüber aufgeklärt, inwieweit die auf Facebook geteilten Informationen zu sehen sind und wie die Zugangsdaten verwaltet werden können.

Lange Auseinandersetzungen

Daneben habe Facebook seine Seiten mit Hilfsinformationen für Nutzer umgestaltet, hiess es bei dem sozialen Netzwerk. Diese Hilfeseite, die 2007 geschaffen wurde, sei künftig in sechs Hauptrubriken gegliedert wie «Ein Konto erstellen» oder «Hilfe bei der Anmeldung».

Facebook muss sich in Europa bereits seit längerem mit Datenschützern auseinandersetzen. Zuständig für Facebook ist die irische Datenschutzbehörde DPC. Facebook verwaltet die Konten all seiner Nutzer ausserhalb der USA und Kanadas von seiner Europazentrale in Dublin aus.

Auf Druck der irischen Datenschützer schaltete Facebook erst im September für Europa seine automatische Gesichtserkennungssoftware ab, die Personen erkennen kann, die auf den Fotos von Nutzern abgebildet sind.

AFP/ah

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