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Die ersten Fans halten die Apple-Uhr in den Händen

In Apple Stores in neun Ländern können die Apfel-Jünger ab heute die neue Smartwatch ausprobieren. Kaufen kann man die Uhr aber nur online – oder nicht: Viele Modelle sind bereits ausverkauft.

Heute schon anschauen, aber erst ab dem 24. April erhältlich: Apple-Angestellte und Kunden sehen sich die neuen Uhren in Hong Kong an. (10. April 2015)
Heute schon anschauen, aber erst ab dem 24. April erhältlich: Apple-Angestellte und Kunden sehen sich die neuen Uhren in Hong Kong an. (10. April 2015)
Koji Sasahara, Keystone

Japanische Technikfans haben heute als einige der ersten Kunden weltweit die Computeruhr Watch von Apple ausprobiert. Dutzende Interessenten warteten bei niedrigen Temperaturen stundenlang vor einem Apple-Geschäft in der Hauptstadt Tokio, bis der Laden am Morgen seine Türen öffnete. Einzeln wurden die Kunden zur «Anprobe» des Geräts gebracht – mitnehmen konnten sie die Uhren aber nicht: Apple liefert die Watch erst ab dem 24. April aus.

Die Uhr kann zum Verkaufsstart in neun Ländern – neben Japan unter anderem auch in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und den USA – nur online gekauft werden.

Der Ansturm auf die Appleshops fiel daher nicht überall gleich gross aus:

Ob jeder, der heute eine Apple Watch bestellt, Ende April auch eine erhält, ist aber ungewiss. Apple geht davon aus, dass die Nachfrage die Zahl der bereitgestellten Geräte übersteigen wird. Die Retail-Chefin Angela Ahrendts spricht gegenüber dem Newsportal City A.M. von einem «gigantischen Interesse» an der Smartwatch mit dem Apple-Logo. Auf Twitter sprechen Käufer von bereits ausverkauften Modellen und Lieferdaten im Juni.

Das sorgte in sozialen Medien für Häme:

Der Termin für den Verkaufsstart in der Schweiz steht noch nicht fest. Das günstigste Modell kostet umgerechnet 415 Franken, die Luxusversion in Gelb- oder Rotgold ist für rund 11'400 Franken zu haben.

Wearables: 45 Millionen Geräte in diesem Jahr

Die Smartwatch funktioniert in Verbindung mit Apples iPhone. Nutzer können auf dem quadratischen Display der Uhr unter anderem E-Mails abfragen oder auf Strassenkarten nach dem Weg suchen, sie können telefonieren, Nachrichten lesen und Musik hören. Mit dem Bezahldienst Apple Pay wird die Computeruhr zudem zu einer Art elektronischen Geldbörse. Ein zentrales Element sind Gesundheits- und Fitnessanwendungen, die beispielsweise den Puls messen können.

Erste Tests: «Nenn sie bloss nicht Uhr» Der Branchendienst Media hat eine Übersicht zu den ersten Tests der Apple Watch verfasst. Die Urteile der Redaktoren sind durchzogen: Manche sprechen von einem «Juwel», das «voll und ganz Spass» mache. Andere kritisieren den hohen Preis, die schlechte Batterieleistung oder das geringe Angebot an Drittanbieter-Apps. Hier gehts zur Übersicht.

Technologieexperten sehen die sogenannten Wearables, also vernetzte Accessoires, als Markt mit grossem Potenzial. Das Marktforschungsunternehmen IDC rechnet damit, dass dieses Jahr mehr als 45 Millionen solcher Uhren, Armbänder oder Brillen verkauft werden, mehr als doppelt so viele wie 2014. Allein die Apple Watch dürfte dieses Jahr rund 15,4 Millionen Mal über die Ladetheke gehen, schätzt die Marktforschungsfirma Strategy Analytics.

AFP/rub/hvw

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