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Blackberry wird in den Emiraten doch nicht gesperrt

Die angekündigte Sperre für die Datenkommunikation mit dem Smartphone kommt nun doch nicht.

Drohung nicht wahr gemacht: Die Blackberry-Kommunikation in den Emiraten wird nicht geblockt.
Drohung nicht wahr gemacht: Die Blackberry-Kommunikation in den Emiraten wird nicht geblockt.
AFP

«Die Blackberry-Dienste sind jetzt in Einklang mit den Rahmenbedingungen für Telekommunikation in den VAE», teilte die Telekommunikationsbehörde der Emirate am Freitag mit. Deshalb werde die für kommenden Montag angekündigte Sperrung der Datenübertragung nicht umgesetzt. Die 500'000 Blackberry-Nutzer in den Emiraten dürfen also weiterhin Chatten oder E-Mails schreiben.

Stein des Anstosses war die Verschlüsselungstechnik der Blackberry-Herstellerfirma Research in Motion (RIM), die den Besitzern der Smartphones eine abhörsichere Kommunikation erlaubt. Welche Zugeständnisse RIM nun gemacht hat, liessen die Behörden in Abu Dhabi offen.

Die Emirate hatten im August gedroht, die mobile Datenübertragung mit dem Blackberry ab 11. Oktober zu verbieten. Begründet wurde dies mit angeblichen Gefahren für die nationale Sicherheit. Das hätte bedeutet, dass Blackberry-Besitzer ihr Gerät nur wie ein einfaches Handy hätten benutzen können. Das Surfen im Internet und das Versenden von Nachrichten wäre nicht möglich gewesen.

SDA

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