Die zuverlässigsten Handys der Welt

Hintergrund

Das iPhone 4 ist wenig störungsanfällig, aber geht bei Stürzen schnell kaputt. Blackberrys hingegen sind gegen äussere Einwirkungen wenig empfindlich.

Apple hat ein Glasproblem: Der US-Versicherer Squaretrade stellt beim iPhone 4 erhöhte Glasbruch-Gefahr fest.

Apple hat ein Glasproblem: Der US-Versicherer Squaretrade stellt beim iPhone 4 erhöhte Glasbruch-Gefahr fest.

(Bild: Keystone)

Reto Knobel@RetoRek

Das amerikanische Versicherungsunternehmen Squaretrade hat untersucht, welche Multimedia-Handys am zuverlässigsten sind. Am wenigsten störungsanfällig ist demnach das neue Apple-Handy: Nur 2,1 Prozent aller verkauften iPhone-4-Modelle mussten wegen eines Fehlers retourniert werden. Dies ist die gute Nachricht für Hersteller Apple.

Die schlechte: Das neue iPhone ist sehr anfällig bei Unfällen. 13,8 Prozent aller verkauften Geräte wurden nach Stürzen zurückgegeben - kein Wunder, das iPhone 4 besitzt eine neuartige Glasoberfläche, sowohl auf der Vor- als auch auf der Rückseite.

Glas macht Sorgen

Bei der Präsentation des neuen Geräts erklärte der Hersteller noch, das Smartphone sei viel härter als Kunststoff und weniger kratzempfindlich. Laut einem Bericht des «Wall Street Journal» soll der iPhone-4-Nachfolger mit einer völlig überarbeiteten Rückseite auf den Markt kommen.

Apple hatte das iPhone 4 im Juni auf den Markt gebracht. Das Gerät entwickelte sich sofort zu einem Kassenschlager. Allerdings gab es viele Berichte, wonach der Empfang zeitweise gestört ist. Apple entschuldigte sich und stellte kostenlose Schutzhüllen zur Verfügung.

Zwiespältige Blackberry-Zahlen

Die Unfall-Zahlen Motorolas und HTCs liegen mit 12,2 Prozent ähnlich hoch wie beim iPhone 4, andere Smartphones kommen im Schnitt auf 10,2 Prozent. Am besten schneiden diesbezüglich Blackberrys ab. Die Auswertung von 50'000 Schadensfällen in den USA zeigt aber auch, dass Blackberry-Besitzer sehr oft über Fehlfunktionen klagen (6,3 Prozent). Für die Studie wurden unter anderem Smartphones von Apple, RIM, Motorola und HTC untersucht.

baz.ch/Newsnet

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