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Youtube-Videos helfen Japan-Opfern bei Suche nach Angehörigen

Google stellt auf seinem Videodienst kurze Filme von Katastrophenopfern online, die auf Nachrichten von Freunden und Familienmitgliedern warten.

Hilfe in der Not: Eine Erdbeben-Überlebende (links) hält die Hand einer Verwandten im Evakuationszentrum von Rikuzentakata im Norden Japans.
Hilfe in der Not: Eine Erdbeben-Überlebende (links) hält die Hand einer Verwandten im Evakuationszentrum von Rikuzentakata im Norden Japans.
Keystone

Der US-Internetkonzern Google will die Suche der Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan nach ihren verschollenen Angehörigen mit Youtube-Videos erleichtern. Das Unternehmen stellte auf seinem Videodienst dazu am Freitag bereits kurze Filme von Katastrophenopfern online, die auf Nachrichten von Freunden und Familienmitgliedern warten.

Die Videos, die meist kürzer als eine Minute sind, wurden in Notunterkünften gedreht und sind über die Internetseite Youtube.com/shousoku abrufbar.

Mehrsprachige Hilfeseite

Google hatte bereits kurz nach dem Erdbeben einen Personensuchdienst eingerichtet, der ab sofort um die Videofunktion ergänzt werden soll. Über den Internetdienst Picasa wurden zudem Fotos und Listen von Opfern in den Notunterkünften zusammengestellt. Darüber gibt es auf einer mehrsprachigen Internetseite Notfall-Telefonnummern, Hilfsorganisationen, Reiseinformationen und Karten.

Ein Google-Sprecher erklärte am Donnerstag, zahlreiche Mitarbeiter hätten entschieden, 20 Prozent ihrer Arbeitszeit, die sonst für persönliche Projekte vorgesehen sei, der Japan-Hilfe zu widmen.

AFP/rek

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