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«Wenn immer möglich, gehen Sie Apps aus dem Weg»

«Internetkonzerne kümmern sich nicht um das Individuum», sagt Stefano Di Paola, der zu den führenden Sicherheitsspezialisten der Welt gehört. Und das, so der Firmen- und Regierungsberater, ist eine gute Nachricht.

Stefano Di Paola, wie gefährlich ist das Internet dieser Tage? Diese Frage kann man am besten mit einer Analogie beantworten. Surfen im Netz ist etwa so gefährlich wie ein Rundgang durch eine chaotische Weltstadt mit verschlungenen Wegen und Vierteln, aus denen Sie ohne Ortskenntnis kaum mehr herausfinden. Wenn Sie Ecken besuchen, die Sie schon kennen oder die einen guten Ruf haben, verirren Sie sich nicht, und es passiert Ihnen wahrscheinlich nichts.

Wahrscheinlich? Sie können auch in der Bäckerei um die Ecke, die Sie jeden Morgen besuchen, überfallen werden. Übertragen wir diesen Vergleich nun auf das Internet, bedeutet dies, dass es heute genügt, eine unbekannte Seite anzusteuern, um unseren Computer zu infizieren. Und leider können auch vermeintlich vertrauenswürdige Sites gefährlich sein. Denn die Anzahl Internetnutzer steigt exponentiell an. Und damit auch das Interesse der Cyberkriminellen.

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